Wetzlar – 4 Türme Wanderung, 19 März 2017

  • Start – Wetzlar, Westendstraße 1
  • Länge: 18 km
  • Markierung: rote 1
  • GPS Track: GPSIES
Wanderung der Stadt Wetzlar

An diesem diesigen Sonntagmorgen starte ich meine Wanderung an der Westendstraße 1. Der Plan ist erst den ruhigen Teil durch Feld und Wald zu genießen um am Ende der Wanderung einen ausgedehnten Stadtrundgang zu machen.

Der Weg führt zur Silhöfer Aue, Richtung Innenstadt und schnell kommt die Lahn in Sicht. Die gemauerte gelbe Krone ist eine große Bank - aber es ist noch zu früh für eine Rast

Von der Silhöfer Aue folge ich der Strecke zum erster Turm: Burg Kalmunt.  Auf dem Weg nach oben wird immer wieder eine Aussicht auf Wetzlar frei. 

 

 

 

 

Im Turm führt eine Treppe zur Plattform mit einer 360 Grad Rundumsicht.

 

Der Wind bläst heftig und kalt hier oben.

Nun folgt ein ruhiger Teil durch Feld und Wald. Eventuell sieht man Nauborn rechts aber der Weg wendet sich nach links und eine kleine Brücke überquert den Wetzbach. 

Nach dem Wetzbach gibt es den ersten Hinweis auf Goethe und sein Werk 'Die Leiden des jungen Werthers'. Goethe hielt sich in Wetzlar auf und seine Bemühungen um Lotte sind weltbekannt.

 

Nach einer ruhigen Strecke durch den Wald erreiche ich den höchsten Punkt dieser Wanderung, der Stoppelberg mit Aussichtsturm. Innen führt eine Treppe auf die Aussichtsplattform mit Blick auf die weite Landschaft.

 

Und weiter geht es durch den Wald. Der Elisabethpfad und der Schinderhannespfad begleiten mich - 2 ungewöhnliche Weggefährten. Der Elisabethpfad ist ein Pilgerweg der Ehren der Heiligen Elisabeth benannt. Teil 1 führt von Frankfurt nach Marburg. Der Schinderhannes, Namensgeber des 182 m langen Wanderweges, war ein Räuber der hier , im Taunus und im Hunsrück sein Unwesen trieb.

 

 

 

 

Durch die Bäume hindurch kommt der der dritte Turm kommt in Sicht: die Brühlsbacher Warte. Die Tür am  Turm ist verschlossen aber von der Treppe aus hat man trotzdem Sicht über Wetzlar und hinaus.

Als nächstes führt der Weg durch Vororte von Wetzlar und dann am Leitz Park und Gebäude der Leica AG vorbei. Rundherum ist eine riesige Baustelle mit vielen temporären  Containern für die Bauarbeiter. Diese kochen gerade ihr Mittagessen - es riecht nach Erbsensuppe.

 

 

 

 

 

Dann gesellt sich der Goethe Weg dazu. Unterwegs stehen Tafeln mit Zitaten vom 'Werther' und der Zeit in Wetzlar.

 

 

 

 

 

Beim vierten Turm, die Garbenheimer Warte, angekommen öffnet sich Sicht nach Wetzlar und weit darüber hinweg. Der Turm ist nicht zugänglich wegen einem Zaun der ihn umgibt.

 

Es geht den Berg hinunter zur Stadt Wetzlar. Ich nehme mir Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang am Dom vorbei und durch die Altstadt. Die kleinen Dächer am Haus sind gemalt, eine optische Täuschung

Nach einem kurzen Abstecher auf die Lahnbrücke, gehe ich vor der Brücke eine Treppe hinunter, an der Lahn entlang zurück zur Silhöfer Aue und dann zur Westendstraße. Wetzlar hält einige Überraschungen für den Besucher bereit. Werde ganz sicher wieder hierher kommen.