Von Gießen zur Burg Badenburg an der Lahn, 22 Februar 2020

– Start: Gießen, Hauptbahnhof

-Länge: 16,6km

-Markierung: keine durchgehende Markierung

GPS Track – siehe unten –aufgezeichnete Tracks sind eine Momentaufnahme da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Vom Gießener Bahnhof gehe ich gleich in Richtung Innenstadt. Wieder habe ich mich für eine Wanderung am Samstag entschieden da der Sonntag ziemlich verregnet sein soll. Es gefällt mir das die Geschäfte offen und mehr Menschen als an Sonntagen unterwegs sind.

Nicht weit vom Bahnhof entfernt findet man das Mathematikum. Es ist das erste Mitmachmuseum der Welt. Vor und im Museum werden 150 Stationen rund um Mathematik geboten. Hier sollen die Besucher durch Experimentieren neue Erfahrungen sammeln.

Die Entfernung der Erde von der Sonne an unterschiedlichen Tagen des Jahres.

Gießen hat auch sein eigenes kleines Brauhaus wo man Führungen, Proben und Seminare buchen kann. Ein Restaurant und eine Sportsbar gehören auch zur Brauerei.

Vor der Brücke geht es dann nach links zur Lahnaue.

Von nun an folge ich der Bootshausstrasse und laufe am Bootshaus der Giessener Rudergesellschft vorbei.

Das Tor neben dem Bootshaus ist offen, ich gehe zur Lahn und geniesse den Ausblick.

In einem Vorgarten steht dieses Gerät mit einem überdimensionalen ‚Osterei‘?

Nach dem Bootsweg folge ich dem Wißmarer Weg immer an der Lahn entlang.

Nach einer Weile biegt die Strecke auf den Felsenweg ab. Ich hatte Bedenken das der Weg zu matschig sein wird. Aber so weit so gut.

Überall stehen Schneeglöckchen am Wegesrand .

Der Weg führt weiterhin an der Lahn entlang und verengt sich zu einem schmalen Pfad.

Auf dem Schild steht das man die Treppe auf eigene Gefahr nutzt — ob da jemand in die Lahn hinab steigen würde?

Vor mir lief ein älterer Herr die gleiche Strecke und das macht mir Hoffnung das der Weg begehbar bleibt. Zuerst nutze ich die Bank um meine Jacke im Rucksack zu verstauen – mir ist inzwischen richtig warm geworden.

Schon bald erreiche ich Burg Badenburg.

Die Burg ist eine Ruine mit Rittersaal. Von Montag bis Samstag kann man hier wie Ritter oder Knappen speisen. Hier kann man auch Feste feiern oder heiraten.

Allerlei Geräte stehen auf dem Burghof.

Dies könnte eine alte Dampfmaschine sein?

Ich verabschiede mich von der Burg und laufe wieder zurück nach Gießen.

Unterwegs passiere ich ein Gartencenter vielen Dekofoguren.

Eine gute Weile läuft der Weg an der Bahnstrecke entlang. Dann, nachdem ich den alten Friedhof passierte, gelange ich zum neuen Friedhof Rodtberg. Dieser ist auch schon über 100 Jahre alt.

Ehrenfriedhof für die Soldaten beider Weltkriege.

Die Grabmähler auf dem Friedhof sind Zeugen von vergangener Zeit und verschiedenen Kulturen. Vom Friedhof ist es nicht weit bis zur Innenstadt.

Das Landgericht hat seinen Sitz an der Ostanlage. Die ‚Seufzerbrücke‘ (links) ist eine Verbinding mit dem Amtsgericht und wurde nach der Brücke in Venedig benannt.

Die Dinosauriers besuchen Gießen in der Senckenbergstrasse

Bibliothek im Zeughaus: Das Gebäude wurde in 1595 erbaut und diente zeitweilig als Waffenlager, dann als Kaserne und gehört heute zur Universität.

Das Neue Schloss Gießen wurde von Landgraf Philipp dem Großmütigen 1593 erbaut und war fortan seine Residenz. Das Gebäude gehört zu den bedeutensten Fachwerkhäusern Hessens.

Altes Schloss Gießen – die Wasserburg stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im Krieg völlig zerstört. 1970 wurde es wieder aufgebaut und beherbergt heute das Oberhessische Museum.

Marktlauben und Brandplatz – 1560 kam es durch einen Blitzschlag zu einem Brand und da es keine Feuerwehr gab wurden die anliegenden Häuser zerstört.(Gießener Zeitung 23.02.2016) Erst 1894 wurden die Marktlauben gebaut und boten den Händlern und der Feuerwehr eine Unterkunft.

Die Blumen auf dem Wochenmarkt am Brandplatz kündigen den Frühling an. Außer Blumen findet man auch allerlei Käsestände, Bäcker, ein Kaffeestand und vieles, vieles mehr auf dem Marktplatz.

Der Stadtkirchenturm auf dem Kirchenplatz war erst ein Glockenturm (15. Jahrhundert und später eine Kirche. Die Kirche wurde 1944 völlig zerstört und der übrig gebliebene Turm dient heute als Mahnmal gegen Kriege.

Langsam mache ich mich auf den Weg zurück zum Bahnhof.

Unterwegs sehe ich dieses Bild an der Wand einesGebäudes.

Überall sieht man besondere Gebäude mit den unterschiedlichsten Stilen und aus allen Epochen

Nach einer ausgiebigen Pause im Bahnhof (es gibt hier reichlich zu Essen) geht’s wieder nach Hause.