FFM Hoechst – Nidda Radweg, ein Palast und zwei Schlösser, 10 Dezember 2019

  • Start: FFM Hoechst, Bahnhof
  • Länge: 12,5km
  • Markierung:  keine durchgehende Markierung
  • GPS Track – siehe unten –aufgezeichnete Tracks sind eine Momentaufnahme da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
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Eine Mini-Grippe und Dauerregen veranlassten mich meine Wanderung von Sonntag auf Dienstag zu verschieben. Die Wettervorsage verspricht Sonnenschein und kühle Temperaturen – gutes Wanderwetter.

Vom Bahnhof aus gehe ich zuerst durch die Bruno-Asch-Anlage. Wo früher Müll lag ist ein schöner Park entstanden. Danach geht es eine Weile an den Bahngleisen entlang in Richtung Sossenheim.

Unterwegs komme ich am Friedhof Kurmainzer Straße vorbei. Die Morgensonne taucht die Gräber und die Anlagen in ein goldenes Licht.

Der Hoechster Stadtpark schliesst sich dem Friedhof an…

An diesem Morgen sind hier ein paar ältere Damen mit ihren kleinen Hunden unterwegs. Eine Dame spricht englisch mit ihrem Hund, und auf meine Frage hin anwortet das ‚Ms. Marple‘ aus England stammt.

Auch zwei Herren die über Religion diskutieren laufen in die gleiche Richtung wie ich. Neben uns läuft der Sulzbach einher.

Nach eine langen, geraden Strecke durch die Sossenheimer Unterwiesen gelange ich an die Nidda.

Die Nidda im Frankfurter GrünGürtel und auf beiden Seiten breite Fahrradwege…

Hier mache ich einen kleinen Abstecher zum Poth-Plätzchen.

Hier wird um Rücksicht auf die Brutplätze des Waffenkiebitz gebeten. Dieser Vogel stammt aus Afrika und leibt Feuchtgebiete.

Ankekommen am Poth-Platzchen: Der Karikaturist, Zeichner und Schriftsteller Chlodwig Ploth lebte lange in Sossenheim und diese Anlage wurde nach ihm benannt.

Vor mir macht eine Gruppe morgendliche Übungen. Als ich näher komme sind alle auf und davon.

Der tief-blaue Himmel spiegelt sich im Kallmann Weiher…

In der Ferne sieht man die Berge des Taunus.

Weiter geht es an der Nidda entlang.

Vor mir sehe ich eine Gelegenheit die Nidda zu überqueren und auf der gegenüberliegenden Seite zurück nach Höchst zu gelangen.

Hier haben Gänse ihren Landeplatz und die Vorfahrt…

Nochmal eine kleine Brücke über den Fluss…

Ein paar Bäume zigen noch Farbe…

An der Staustufe…

Der Fluss führt wegen der Letzten Regendfälle ziemlich viel Wasser und rausch laut durch die Engpässe hindurch…

Die alte Niddabrücke wurde schon 1275 erwähnt und 475 Jahre lang wurden Brückengelder erhoben.

An der Worthspitze kommt die Stadt Hoechst in Sicht.

Ich bin am Main angekommen. Langsam bewegen sich die Schiffe in Richting Rhein.

Über den Niddasteg gelange ich in die Stadt und zum Mainufer.

… hier mündet die Nidda in den Main.

Die Mainpromenade liegt vor dem Bolongaro Palast.

Ich hatte einen Besuch im Palast geplant. Leider vesperren hohe Bauzäune den Weg. Der Palast wird saniert und soll erst 2022 wieder für die Öffentlichket zugänglich sein.

Die Weihnachtsdeko erhellt die Stimmung ein wenig.

… die Justinuskirche wurde um 850 erbaut und ist das älteste Bauwerk Frankfurts. Sie wird seit fast 1200 Jahren ununterbrochen als Kirche genutzt.

Viele bunte Fachwerkhäuser säumen den Schloßplatz.

Das Alte Höchster Schloss wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Einst diente es dem Erzbistum Mainz als Zollburg. Doch da die Zölle die Frankfurter Kaufleute besonder hart traf, liess der Frankfurter Rat die Burg 1396’schleifen‘, das heißt zerstören. Sie wurde aber rasch wieder vom Mainzer Erzbistum neu errichtet.

Im Burghof befindet sich ein Restaurant und die Reste der Stadtmauer. Zudem befindet sich ein Museum hier – man muss sich vorher über die Öffnungszeiten informieren.

Das Neue Höchster Schloss befindet sich neben dem Alten Schloss und ich werde es später noch von aussen besichtigen. Der Weihnachtsbaum glänzt mit den Fenstern um die Wette.

… romantische Altstadtgasse

Die seit 1972 unter Denkmalschutz stehende Höchster Altstadt ist das größte geschlossene Fachwerkensemble Frankfurts und stammt zu großen Teilen aus der Zeit nach dem großen Brand von 1586. (laut der Webseite ‚Frankfurt Tourismus‘)

Das Neue Hoechster Schloss wurde wegen der Zerstörung des Alten Schlosses im 15. Jahrhundet erbaut und dann bewohnt.

Man sieht das Neue Schloss im Vordergrund und das Alte Schloss mit seinem Turm dahinter.

Der Weg zurück führt unter dem Zollturm durch.

Schmale Gassen mit Fachwerkhäusern erinnern an das Mittelalter.

Auch die Evangelische Stadtkirche strahlt in der Dezember Sonne.

Im Nachhinein war die Entscheidung die Wanderung zwei Tage später zu machen genau richtig. Bald kommt der Zug und er bringt mich zurück nach Hause.