
- Start: Lindenholzhausen, Bahnhof
- Länge: 7,7km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Die Wettervorhersage verspricht für diesen Sonntag ein „Winterwunderland“ mit viel Sonne. Mit dem Zug geht es nach Lindenholzhausen um von dort nach Limburg zu wandern. Ich bin die einzige Person die aussteigt und auf dem Eis am Bahnsteig balanciert.


Der Weg neben den Bahngleisen führt zum Emsbach und dann in den Wald hinein.

Der Blick zurück geht nach Lindenholzhausen und zwei Spaziergänger die das Eis im Emsbach bewundern.


Man passiert die malerische Lindenmühle und es folgt eine kurze Strecke durch den Wald.
Ein kleiner Teich ist fast zugefroren.



Wieder kommen mir Spaziergänger entgegen. Es scheint das der kalte Wind die Ausflügler nicht aufhält.
Hoch oben ruhen die Bauerhöfe im Winterschlaf.


Der Radweg ist kaum zu erkennen.

Der Blick rückwärts fällt auf die schroffen Felsen rechts am Weg.


Am Horizont sieht man den Ortsrand von Ennerich, ein Ortsteil von Runkel.
Kurz ehe man Ennerich erreicht geht es nach links in die Wiese hinunter.



An der Kreuzung kann man wählen geradeaus nach Diez oder nach links in Richtung Eschhofen zu gehen. Ich entscheide mich für Eschhofen.
Die Schranken am Bahnübergang wurden bis vor einigen Jahren von Arbeitern per Kurbeln bedient. Heute öffnen und schließen sie sich per Fernsignal.



Der Radweg verläuft an der Limburger Straße entlang durch den äußeren Teil von Ennerich nach Eschhofen.
Hinter dem Einkaufszentrum biegt man ab und nach einer Strecke durch ein Gewerbegebiet sieht man den Ortsrand von Eschhofen.


Der Schnee knirscht unter den Füssen, doch es ist nicht glatt.
Die Bahnschranke schließt sich gerade als ich am Bahnhof in Eschhofen ankomme. Bald rauscht der Zug nach Gießen vorbei und es geht weiter.



Von nun an begleitet der LahnWanderWeg begleitet mich nun bis nach Limburg.
Der Pfad bleibt ganz nach an der Lahn. Man kann gut laufen denn es ist nicht glatt.


Die Bäume und Sträucher am Ufer spiegeln sich in in der ruhigen Wasseroberfläche.


Nun unterquert man auch die Brücke der A3.
Zur Zeit begegne ich nur wenigen Spaziergängern.


In der Ferne sieht man die Turmspitzen des Limburger Domes.

Das Schloss und der Dom von Limburg werden von der Sonne verwöhnt.


Auf dem Campingplatz gegenüber ist es ruhig.
Die Bänke an der Lahn werden wohl auch eine Weile auf Besucher warten.



Nun erreicht man die Obermühle.
Die Obermühle beherbergt heute ein Restaurant.


Direkt gegenüber stand einst die „Farbmühle“ . Von 1882 bis 1966 diente sie der Farbherstellung. Nachdem die Mühle nicht mehr genutzt wurde hat man das Mühlrad in 2005 an der Stelle der ehemaligen Mühle aufgestellt. Heute ist es mit einigen Zentimeter dickem Eis bedeckt.


Links im Felsen sind die Hochwasserstände markiert. Die höchste Markierung entstand am 25. Juli 1344.
Nach einer kurzen Strecke an der Lahn entlang geht es nach links in die Altstadt von Limburg.


Rechts vom Weg sieht man die Alte Lahnbrücke und den Brückenturm.

Das Cafè Will ist das älteste Cafè von Limburg. Im Jahr 1364 wurde das Cafè in der Altstadt zum ersten Mal erwähnt. Seit 1984 wird das Café in vierter Generation geführt (cafe-will.de).


Auch die Innenstadt ist wenig besucht.
Der Zug im Bahnhof fährt mir direkt vor der Nase Weg. Ok, dann gehe ich eben noch einen Kaffee mit Kuchen genießen. Als ich dann im nächsten Zug auf die Heimreise warten, kommt der vorherige Zug mit seinen Reisenden wieder eingefahren. Ein Zug war auf der Strecke liegen geblieben und somit musste der Zug umkehren. Manchmal hat man eben Glück!

