
- Start: Bickenbach (Bergstraße), Bahnhof
- Länge: 13,8km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Die heutige Wanderung beginnt am Bahnhof Bickenbach (Bergstraße). Der Bahnhof wurde im Jahr 1848 erbaut und dient dem Regionalverkehr in Richtung Frankfurt und Mannheim.


Die Straße vor dem Bahnhof heißt Bahnhofstraße oder auch Bachgasse und verläuft am Landbach entlang in Richtung Innenstadt.
An der Bachgasse sieht man auch den Judenbrunnen (eine Nachbildung, das Original steht im Bickenbacher Bürgerhaus). Dieser wurde 1769 errichtet und erhielt seinen Namen von der in der Nähe befindlichen ehem. Judenschule (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).



Und wer schaut hier aus dem Fenster? doch nicht Max und Moritz? und Lehrer Lämpel ?
In der Schulzengasse steht dieses Haus aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).



In einem Nebenbau stehen Grabsteinplatten aus dem 18. Jahrhundert.
Bald geht es hinaus in die offene Landschaft.


Die Spargelpflanzen bilden neue Wurzeln und bereiten sich auf die nächste Saison vor.

Unterwegs trifft man auf die Wanderwege des Odenwald Klubs. Mehr Informationen findet man auf odenwaldklub.de.


Die Kirche St. Bonifatius in Jugenheim wurde 1912/13 erbaut.
Das Alte Rathaus in Jugenheim stammt aus dem Jahr 1556.



Unweit vom Alten Rathaus passiert man das Kriegerdenkmal und sieht den Wegweiser zum Schloss Heiligenberg. Von nun an geht es steil bergauf.
Bald erreicht man die Bergkirche. Sie wurde um das Jahr 1480 auf dem Platz eines Vorgängerbaus von 1263 erbaut (Wikipedia).


Der Alemannenweg und der Burgensteig Bergstraße werden hier vom Odenwald Klub betreut. Der Alemannenweg ist 144 Kilometer lang und beginnt und endet in Erbach und Michelstadt. Der Burgensteig an der Bergstraße ist 115 Kilometer lang und führt von Darmstadt-Eberstadt nach Heidelberg (odenwaldklub.de).

Wer die Klosterruine, das Goldene Kreuz und die Gedächtniskirche besuchen möchte muss oben am Ende des Pfades scharf nach rechts abbiegen (diesen Weg habe ich verpasst). Die Klosterruine war einst die Heimat eines sehr kleinen mittelalterlichen Nonnenklosters. Konrad von Bickenbach und seine Frau gründeten 1264 das Kloster und vor dem Goldenen Kreuz in der Gedächtniskapelle ruhen Prinz Alexander von Hessen und bei Rhein und Prinzessin Julie von Battenberg (heiligenberg-jugenheim.de)


Nach dem anstrengenden Anstieg steht das Schloss Heiligenberg vor mir. Im Jahr 1827 erwarb Wilhelmine von Baden das Hofgut und baute es zu ihrem Sommersitz und später zu einem Schloss um. Lange Jahre wurde das Schloss kaum genutzt bis eine Stiftung 2007 es sich zur Aufgabe machte das Schloss und den Park zu restaurieren (heiligenberg-jugenheim.de).
Im Innenhof geniessen die Besucher Kaffee und Kuchen. Andere kommen mit Geschenken im Arm um ein Fest zu feiern.



Viele Dokumente, Bilder und schriftliche Exponate informiren über die „so genannten Russenzeiten und ihre positiven Auswirkungen auf Jugenheim“ (heiligenberg-jugenheim.de).
Die originale Pickelhaube stammt von Andreas Prinz von Griechenland (um 1900), verheiratet mit Alice Prinzessin von Battenberg (Infotafel).



Hinter der Gärtnervilla führt ein schmaler Weg nach rechts zurück zum Schloss oder nach links in den Wald hinein.
Ich folge dem Waldweg nach links und nach einer schönen und ruhigen Strecke durch den Wald gelange ich zum Hotel Brandhof. Dort überquert man den Stettbach und …


…folgt dann der Straße ein kleines Stück bergauf. Dann biegt man nach links auf einen schmalen Pfad ab.































