
- Start: Villmar, Brotweg 1, Parkplatz
- Länge: 12,7km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete Tracaturpark-rhein-taunus.deks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Diese Wanderung beginnt in Villmar am Brotweg. Die Bäckerei ist geöffnet und ich kann mich mit frischem Proviant versorgen. Vom Parkplatz geht es über die Weilburger traße hinweg zum Friedhof.


Einige Besucher halten ein kleines Schwätzchen oder kümmern sich um die Pflanzen am Grab.
Auf dem Feld gleich neben dem Friedhof strahlen die Rapsblüten in der Morgensonne.



Nun geht es hinunter in den Ort.
Die Villmarer Lahn-Marmor-Wege führen an Staionen vorbei die die Geschichte des Lahnmarmors erzählen (lahn-marmor-museum.de).


Hinter einem Autohaus befand sich der Marmorbruch „Wieshohl“. Dieser wurde bereits 1785 erwähnt (Infotafel).
Bald erreiche ich den Brunnenplatz vor dem Rathaus . Unweit vom Brunnen sitz eine Skulptur eines Steinmetzes.



Der Mattheiser Turm an der Mattheiser Straße ist ein ehemaliger Wachturm. Die Festungsanlage von Villmar wurde 1250 erstmals urkundlich erwähnt (Infotafel).
Der Jakobsweg und der Lahnhöhenweg begleiten mich eine Weile.


Der Bildstock gehört zum Kreuzweg und wurde 1769 errichtet.

Am Ortsrand steht auch die Kapelle „Oberheiligenhaus“ welches 1669 erstmals erwähnt wurde (Infotafel).


Die Perde genießen den sonnigen Morgen auf der Koppel.


Bald erreiche ich einen Wiesenweg und rechts und links duften die Rapsblüten.
Bald ist der Weg völlig zugewachsen und kaum noch erkennbar.


Am Waldrand trifft man auf den „S“ Wanderweg, den Lahnhöhenweg und den Jakobsweg. Den Wanderweg“S“ auch „In den Steilhängen der Lahn“ bin ich im April 2022 gewandert. Zur Zeit liest man Kommentare das die Strecke 2023 teilweise gesperrt war (ich geh-wandern.de).

Während ich durch das Tal wandere höre ich den Kuckuck rufen. Es ist der erste für dieses Jahr.


Nachdem man das Tal durschritten hat geht es bergauf zur Höhe.

Die Bank mit der schönen Weitsicht ist von ein paar Jungen besetzt und ich verschiebe meine Pause bis ich an der Runkeler Burg bin.


Der Kriegsgräberfriedhof wurde 1968 eingeweiht. 239 Tote aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sind hier begraben.

Die Burg Runkel an der Lahn ist ein Touristenmagnet. Laut burg-runkel.de kann man die Burg zwischen April und Oktober zu bestimmten Zeiten besuchen.


In einem kleinen Park bei der Burg stehen einige Bänke und ich nutze die Gelegenheit für eine lange und schöne Pause.


Doch eventuell verlasse ich meine Bank und es geht weiter. Am Fusse der Burg sind die Hochwasserstände markiert. Den höchsten Stand von 74 Metern über dem Meeresspiegel wurde 1758 markiert.
Die Lahnbrücke wurde 1448 erbaut. Während der Sicherung und Restaurierung 1985/86 stellte man fest dass die Brücke ursprünglich eine Holzbrücke auf Pfeilern war und erst um 1440 Bögen erhielt (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).


Blick von der Lahnbrücke auf den Park vor der Burg.

Dieses Schloss Schadeck wurde 1288 erstmals erwähnt. Heinrich von Westerburg errichtete die Burg als Trutzburg gegenüber der Burg Runkel.


Obwohl erstmals 1159 erwähnt wurde sie bereits in der Zeit von 1125 bis 1175 erbaut. Heute wird sie noch teilweise von der Familie von Metfried Prinz zu Wied und seiner Familie bewohnt (Wikipedia)
Am Brückenkopf geht es nach rechts auf den Leinpfad.


Der Planetenpfad zwischen Runkel und Villmar zeigt maßstabsgerecht die Entfenungen und Größen der Planeten in userem Sonnensystem.

Seit Runkel begleited mich eine 80 jahrige Dame. Sie erzählt das sie diese Strecke fast täglich läuft und sie ist tatsächlich ganz schön flott unterwegs.


Ruhig fließt die Lahn durch das Tal.
Der Radweg hingegen ist sehr beliebt. Ständig werden wir überholt oder es kommen Radfahrer entgegen. Meine Begleiterin verlässt mich und geht zurück nach Runkel.



Hoch oben auf dem Felsen steht das Denkmal von König Konrad. 1894 errichtet steht folgende Inschrift auf dem Sockel: „Konrad I., 911-918, Deutscher König und Graf des Lahngaues übertrug in treuer Sorge für des Reiches Sicherheit und Macht sterbend Heinrich von Sachsen Krone und Herrschaft.“ (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de)


Am Horizomt kommt Villmar in Sicht.
Hier trifft man auch auf den LahnWanderWeg. Der Lahnwanderweg führt in 295 km durch das ganze Lahntal von der Lahnquelle bis zur Mündung in den Rhein bei Niederlahnstein (lahnwanderweg.de).


Die Wehr bei Villmar wird bereits vor 1790 als Mühlenwehr erwähnt (industriekultur-mittelhessen.de).

Links vom Weg liegt der Bahnhof von Villmar und rechts geht es weiter hinauf zur Brücke.


Das Denkmal des Heiligen Nepomuk wurde als Gedenken an die Vertreibung von 1946 erichtet.
Blick von der Brücke auf Villmar.



Um auf den Leinpfad zu gelagen geht man ein paar hundert Meter in den Ort hinein und folgt dann der Beschilderung hinunter zur Lahn.
Man kann auf dem Radweg bis nach Weilburg und weiter wandern.


Schon bald erreiche ich einen Pfad der steil hinauf nach Villmar geht.

Auf der Höhe trifft man auf einen Wiesenweg der erst am Ortsrand vorbei und dann in den Ort hinein führt.


Eine kleine Weile geht es durch den Ort hindurch und dann…
… erreicht man ein Neubaugebiet mitten in den Feldern.



Die Weilburger Straße signalisiert mir das ich nun wieder am Gewerbegebiet von Villmar angekommen bin.
Nun geht es quer über einen Parkplatz vor einem Cafè und einem Parkplatz im Gewerbegebiet und dann bin ich zurück am Parkplatz wo mein Auto steht.


Die Wanderung geht hier zu Ende und zufrieden geht es zurück nach Hause.
