
- Start: Niederselters, Alter Sportplatz
- Länge: 12,3km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Es soll schon um 10 Uhr morgens richtig warm werden, schon fast 30 Grad. Eine lange Anreise und lange Strecke sind wegen der hohen Temperaturen nicht angeraten. Ich entscheide mich für eine Heimatrunde. Vom Alten Sportplatz aus folge dem „liegenden Y“ des Taunus Klubs .


Auf taunusklub.de erfährt man das der Wanderweg „liegendes Y“ 106 Kilometer lang ist und von Hofheim nach Wetzlar führt. Ehe man die Daiborner Straße erreicht führt ein Weg nach links den Berg hinauf-

Gemächlich führt der Radweg hinauf zur Höhe.


Oben angekommen reicht die Weitsicht bis ins Limburger Becken hinein.
Bald erreicht man die Dauborner Straße.


Links vom Weg hinter den Bäumen liegt die Autocross Strecke von Dauborn. Jedes Jahr im Mai findet hier das Dauborner Autocrossrennnen statt (act-dauborn.de)


Man folgt der Straße etwa hundert meter ins Tal und man trifft auf einen Feldweg. Dieser biegt nach rechts ab und es geht wieder hinauf in Richtung der Unterführungrn.
Es riecht nach Sommer und Ernte während man am Acker vorbei läuft.


Wieder hat man einen tollen Weitblick, diesmal über die A3 hinweg in Richtung Mensfelden.

Dauborn ist ein Ortsteil von Hünfelden und das nahegelegene Kloster Gnadenthal gehört zu Dauborn. (huenfelden.de)


Inmitten des Ortes, zwischen der Eufinger Straße und dem Wörsbach, findet man einen kleinen Platz mit einer Infotafel. Hier verlief bis 1825 die Grenze zwischen den beiden selbstständigen Orten Dauborn und Eufingen.
An der Laistraße biege ich ab und die schönen Keramiken schmücken ein Hoftor.



An der Nassauer Straße findet man den Dorfbrunnen mit einem Schild mit dem Hinweis das seit 1656 der Dauborner Kornbranntwein hergestellt wird. Laut huenfelden.de waren damals Dauborn und Eufinger für ihre für ihre 73 Branntweinbrennereien bekannt.
Am Ortsrand steht die denkmalgeschützte evangelische Kirche. Das Gebäude wurde 1756 an der Stelle einer Vorgängerkirche erbaut.



Am Schwimmbad biege ich ab und folge dem Radweg zur Dauborner „Anlage“. Die Dauborner „Anlage“ ist ein kleiner Wald der sich von Kirberg bis zum Ortsrand von Dauborn erstreckt.
Eigentlich woltte ich auch Kirberg einen Besuch abstatten. Aber mittlerweile ist es schon richtig warm geworden und ich habe noch vier Kilometer Rückweg vor mir. Also mache ich eine kleine Pause und folge dem Weg den Berg hinauf in Richung Dorfmitte.



Zur Zeit bin ich alleine im Park unterwegs. Vielleicht ist es schon zu warm für Gassigeher und Spaziergänger?
Hier stand in den 1950er und 1960er Jahren das „Kaffee Wollblech“. Es war ein beliebter Treffpunkt für Jung und alt. Eine Bildertafel neben dem kleinen Rastplatz informirt wie es damals war.


Ein schmaler Pfad führt zur und durch die nächste Schutzhütte.

Am Ende der „Anlage“ hat der Verschönerungsverein ein Übersicht des Parks aufgestellt.


Nun bin ich zurück in Dauborn.
Es geht weiter durch den Ort. Das Fachwerkhaus in der Mühlstraße wurde 1907/08 erbaut und war das „Kaiserliche Postamt“ (Infotafel).



Die Straßen von Dauborn sind menschenleer.
In dem kleinen Park stehen mini Kopien der Dauborner Kirchen.


Am Ortsausgang folge ich dem Radweg in Richtung Gnadenthal.

Bei der nächsten Gelegenheit geht es über einen Feldweg bergauf.


Der Blühstreifen ist voller Bienen und anderen Insekten.

Auf der Höhe gehts im Schatten der Bäume nach rechts zu einem Waldweg der zur Unterführung führt.


Der Waldweg ist wieder instand gesetzt. Bei meiner letzten Wanderung hatte der Weg tiefe Furchen von den Fahrzeugen der Waldarbeiter.
Die Fahrzeuge rauschen über die A3 während ich die beiden Unterführungen der A3 und der ICE Strecke durchquere.


Hmmm, mal sehen wie lange die Hitzewelle dauern wird…..



Hier endet die heutige Wanderung. Mittlerweile ist es Mittag geworden und schon 35 Grad warm. Nur schnell nach Hause gehen und mich mit einem kühlen Getränk wieder erholen.
