Boppard am Rhein – ein Stadtrundgang, 13 September 2026

  • Start: Boppard (Rhein), Bahnhof
  • Länge: 7,1km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Heute bin ich mit Freunden in Boppard verabredet und ich möchte die Stadt erkunden ehe meine Freunde eintreffen. Bei meinem letzten Besuch im Juli 2023 regnete heftig und ohne Unterbrechung und ich wanderte nur am Ufer entlang.

Gleich zu Anfang der Wanderung besuche ich den Säuerlingsturm . Dieser war im Mittelalter ein Teil der Stadtbefestigung, kann aber bis in die Spätantike in der Mitte des 4. Jahrhunderts zurück dokumentiert werden.. Heute ist der Turm in Privatbesitz (kuladig.de).

Am Ende der Heerstraße drehe ich um und gehe zurück zum Hauptbahnhof.

Vor dem Bahnhof steht eine Skulptur von dem Komponisten Engelbert Humperdinck (*1854 – 1921). Er lebte und arbeitete in Boppard von 1897 bis 1900 und komponierte die Oper Hänsel und Gretel während er in Frankfurt wohnte (Wikipedia).

Es geht weiter in Richtung Stadtmitte bis zur Simmerer Straße.

Die Simmerer Straße unterquert die B9 und Bahngleise. In der Mauer der Brücke sind interessante Garbsteine eingelassen.

Laut Infotafel ist dies eine Kopie des Grabsteines des Diakons Besontio (5. Jahrhundert)

Wappen des Trierer Kurfürsten Karl Kasper von der Leyen (1652 – 1672) (Infotafel)

Grabmal des Siegfried von Schwalbach (1495) (Infotafel).

Ein Fussgängertunnel bringt mich zurück zur Innenstadt von Boppard.

An der Ecke von Kirchgasse und Angertstraße liegt das Römerkastel aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. Das Kastel war ein spätrömisches Militärlager an der Rheintalstraße und diente der Sicherungs- und Überwachung an der Grenze. Vor dem Turm sieht man drei konservierte spätrömischen Gräber (Wikipedia).

Grundriss des Turmes mit Gräbern und Kanal

Kanal