
- Start: Limburg (Lahn), Bahnhof
- Länge: 9,1km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Der erste Herbststurm des Jahres zieht über uns hinweg und es regnet bis zum späten Sonntagmorgen. Ich ändere meine Pläne und entscheide mich für eine kurze Wanderung umd die frische Luft und die Farben der bunten Blätter zu geniessen. Mit dem Zug geht es nach Limburg und los geht es.


Ich folge der Bahnhofstraße zum Neumarkt und dann den engen Gassen durch die Limburger Altstadt.
Der Himmel ist nun frei von Regenwolken und manche Cafès sind bereit für ihre Besucher.



Es lohnt sich die Fassaden der Häuser genau anzuschauen, denn viele haben sehr schöne Fenstererker.
Das Haus an der Brückengasse 11 (rechts) wurde um 1600 erbaut. Die zahlreichen Verzierungen an den Fassaden sind seit Beginn des 17. Jahrhunderts unverändert (Wikipedia).


Auf dem Gelände des ehem. Stadthofs des Klosters Eberbach steht die St. Johanniskapelle. Die Mönche erbauten die Kapelle 1322-24 entsprechend dem Ordensideal schmucklos aus unverputztem Bruchstein (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Der „Katharina Kasper Pilgerweg“ führt von Dernbach nach Limburg und wird von den Dernbacher Schwestern und dem Bistum Limburg betreut (dernbacher.de). Der „Lahnhöhenweg“ beginnt in Wetzlar und endet in Niederlahnstein und wird vom Taunusklub betreut (taunusklub.de).


Der Katzenturm war Teil der städtischen Wehranlage Limburgs die zwischen 1220 und 1230 entstand (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).
Hinter dem Katzenturm beginnt ein schmaler Pfad der am Ufer der Lahn verläuft.


Versteckt in einer Hecke am Philippsdamm steht der Bildstock des hl. Christophorus. Im Jahr 1688 stiftete das Ehepaar Heinrich und Anna Magdalena Seipel als Dank für die Errettung ihres Sohnes Heinrich Moritz vor dem Ertrinken dieses Denkmal (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Es scheint das die Lahn sich von der langen Regenpause im Sommer erholt hat.


Der Weg geht dann unter der Eisenbahnbrücke hindurch.
Diese Infotafel erzählt von der Heiligsprechung von Katharina Kasper am 14. Oktober 2018 in Rom. Auf dernbacher.de kann man mehr über die Ordensschwester und Ihr Lebenswerk lesen. Zudem sind dort viele Informationen über den Pilgerweg zu finden.



Die Lahnbrücke am Limburger Weg wurde erneuert und der Radweg wurde umgeleitet.
Jemand hat den Weg für Fussgänger frei gemacht.


Nun geht es weiter an der Lahn entlang.

Auf der anderen Lahnseite strahlen die Bäume im bunten Herbstkleid.


Tschüss Hessen und hello Rheinland-Pfalz! Kurz vor Diez überquert man die Landesgrenzen.
Die Infotafel zeigt den Verlauf des Lahnradweges. Bei der Lahnquelle bei Feudingen beginnt der Radweg und ended nach fast 250 Kilometern bei der Lahnmündung in den Rhein bei Niederlahnstein. Mehr Informationen über die Etappen und die Sehenswürdigkeiten finded man auf daslahntal.de.



Hoch oben auf dem Felsen sieht man die Gartenmauern des Schlosses Oranienstein. Um das Schloss zu besichtigen muss man an einer Führung teilnehmen. Auf der Webseite der Stadt Diez steht folgende Information: Besichtigung (nur als geführter Rundgang): Telefon Museum: 0 64 32 / 9401 666 (Anrufbeantworter)
Im Lahntal sieht man einen Campingplatz mit Restaurant.


Die Strecke führt am Schloss voerbei und durch den Ort. Am Strandbadweg biegt man nach links ab um zur Innenstadt von Diez zu gelangen.

Die Regenschauer hört bald auf und der Ortsrand kommt in Sicht.


Auf einer Strecke von etwa 150 km, ist die Lahn mit dem Kanu befahrbar. Bis Limburg gibt es einige leichte Stromschnellen und Schleusen, die per Hand bedient werden müssen. Die Diezer Schleuse wird von Personal bedient. Der Abschnitt zwischen Diez und Balduinstein ist einer der schönsten an der Lahn (vgdiez.de).
Die Kirche St. Peter auf der anderen Lahnseite war bis eben noch in dunklen Wolken gehüllt.





verputztes Fachwerkhaus, bezeichnet 1635; an der Fassade ein Fresko von Rudolf Fuchs, das Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel zeigt





