Woerrstadt (Rheinhessen) – Hiwweltour Neuborn, 14 Juni 2026

  • Start: Wörrstadt, Bahnhof
  • Länge: 11,6km
  • Markierung: Hiwweltour Neuborn
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Laut rheinhessen.de erwartet den Wanderer der „Hiwweltour Neuborn“ eine Reise durch die Weinberge mit tollen Rundum- und Fernblicken. Der Zuweg beginnt am Bahnhof von Wörrstadt.

Diese Tafel am Bahnhofsvorplatz informiert über die „Hiwweltour“. Sie beginnt in Bingen und führt über vier Etappen und 160 Kilometern nach Worms.

Der Zuweg ist gut markiert….

… und führt mitten durch den Ort.

Das evangelische Gemeindehaus wurde in den 1920er Jahren erbaut (Wikipedia).

Am Brunnen treffen wir auf den  originellen Ausscheller, ein Gemeindediener (die-gaestefuehrer.de).

Die Pflanzgefässe am Straßenrand sehen aus wie bunte Blumensträuße.

Nach etwa 1,5 Kilometern erreicht man die Hiwweltour Neuborn. Der eigentliche Startpunkt ist ein Wanderparkplatz am Neuborn den ich später passieren werde.

Mitten im Weinberg sieht man den Burgunderturm.

Von nun an folge ich der Markierung der Hiwweltour. ‚Hiwwel‘ nennt man hier die charakteristischen Hügel der Landschaft.

Vom Wanderweg macht man einenkleinen Abstecher zum 15 Meter hohen Burgunderturm.  Der Turm wurde 2011 anlässlich des 25 jährigen Jubiläums der Sädtepartnerschaft zwischen Wörrstadt und Arnay-le Duc errichtet. Zu Ehren der französischen Stadt wurde der Turm in der Farbe Burgund angestrichen (rheinhessen.de). 

Von hier oben hat man einen einzigartigen Weitblick über die Winberge im Rheinhessischen Hügelland hinweg. Im Moment ist der Himmel noch wolkenverhangen, aber ich hoffe das die Sonne sich noch durchsetzen wird.

Hier ein Blick zurück auf Wörrstadt.

Am Fuss des Burgunderturmes steht ein Grenzstein der das Datum 1613 trägt.

Vom Burgunderturm geht es zurück zum Wanderweg.

Die Weintrauben sind noch winzig und Mohnblumen verbreiten ein wenig Farbe.

Manchmal kann man fast bis nach Wiesbaden schauen.

Nach einer kurzweiligen Strecke durch die Weinberge erreicht man die Hütte „Schöne Aussicht“

In der Hütte steht diese Stele mit einer Übersicht der Orte die man von hier aus sehen kann.

Diese Bank vor der Schutzhütte bietet eine gute Möglichkeit für eine ausgedehnte Pause.

Nach meiner Pause folge ich dem Pfad steil hinunter.

Weiter geht es zwischen Wald und Weinberg.

Links vom Weg sieht man Rommersheim.

In Reih und Glied presentieren sich die Weinberge.

Schmetterlinge, wie dieser Schacbrettschmetterling, flattern am Wegesrand entlang.

Nach einem kurzen Anstieg erreicht man die Kuppe Greifenberg. Tolle Weitsichten und der ‚Tisch des Weines‘ laden wieder die Besucher ein sich hier eine Pause zu gönnen.

Die Infotafel erzählt von drei spätrömischen Steinsarkophagen die auf der Anhöhe gefunden wurden. Die Grabbeigaben und Sarkophage werden im Museum der Stadt Alzey aufbewahrt.

Der Wiesenweg führt hinunter ins Tal.

Diese Beiden und der freundliche Hund wandern auch auf der Hiwweltour Neuborn. Wir stimmen überein dass die Strecke außerordentlich gut ausgeschildert ist.

Es folgt eine kurze Strecke duerch den Wald.

Links vom Weg sieht man den Weiher am Neuborner Bach.

Nachdem man den Wald verlässt geht auf es auf dem Mühlweg weiter. Auch hier begleiten mich schöne Falter.

Hier wandert dann an Weiden und Kleingärten vorbei. Eine Gärtnerin ist schon fleißig bei der Arbeit.

Am schön gestalteten Kreisel erreicht man Rommersheim.

Der Ort Rommersheim wurde erstmals 824 n. Chr. urkundlich erwähnt und hieß damals noch „Eichloch“ (rheinhessen-mitte.de). 

Die Kirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts kann man hinter der Stieleiche kaum sehen. Der Baum wurde als Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leibzig im Jahr 1813 gepflanzt (Infotafel).

Hinter der Kirche sieht man dieses Fachwerkhaus, das ehemalige Rathaus aus dem 16. Jahrhundert.

Direkt neben dem historischen Rathaus sieht man einen Brunnen mit einer Bank davor.

Man verlässt den Ort und es geht leicht bergauf.

Oberhalb des Ortes geht es an einem Rastplatz vorbei in Richtung Lorlenberg: Leider ist der Rastplatz und der Weg völlig zugewachsen.

Ein schmaler Trampelpfad zeigt den Weg.

Links vom Weg sieht man Rommersheim von oben.

Hier treffe ich nun einige Kinder die auf Pferden mit ihren Begleitern unterwegs sind. Anscheinend sollen die Kinder verschiede Fragen auf den aufgehängten Zetteln beantworten.

Der nächste Rastplatz ist auf dem Lorlenberg.

Das Eichlocher Feldkreuz, auch Sühnekreuz genannt, stammt aus der Zeit um 1600 (Wikipedia). Ebenso stehen hier drei Grenzsteine mit der Jahreszahl 1613.

Diese Tafel beschreibt den Jakobs-Pilgerweg durch Rhein-Hessen von Ockenheim bis nach Dittelsheim/Hessloch.

Tolle Weitsichten bleiben dem Wanderer erhalten.

Der Rittersporn ist mit seinen blauen Blüten ist nicht zu übersehen.

Wieder taucht man in die Weinberge ein.

Nachdem man eine Landstraße überquert hat entdeckt man eine Schutzhütte versteckt in einem kleinen Wäldchen.

Im Tal sieht man die Drollmühle.

Der Aussichtspunkt Wißberg erlaubt die Sicht auf den Wißberg, ein Tafelberg mit Weinanbau.

In der Ferne sieht man den Burgunderturm. Die Hiwweltour wird aber noch einen weiten Bogen schlagen ehe man wieder zurück in Wörrstadt ist.

Eine idyllische Landschaft mit rotem Mohn…

Der Weg führt am Hochzeits- und Jubiläumswald vorbei. Laut Infotafel können Hochzeitspaare hier einen Baum pflanzen.

Nach dem Jubiläumswald geht es hinunter und folgt dem Pfad in den Neubornwald.

Weiche Waldwege und lichte Bäume führen in Richtung Wanderparkplatz.

Aber ehe man den Waldparkplatz erreicht, trifft man auf die Waldgaststätte Neuborn.

Gleich neben der Terrasse geht es über eine Treppe hinunter zur Neubornqelle.

Auf früheren Bildern im Internet sprudelte hier ein kleine Fontäne. Der Bach schent nun nur unterirdisch zu verlaufen.

Hinter der Quelle muss man auf die Markierungen achten, denn es gibt zahlreiche Pfade die einen in die Irre leiten können. Doch dann tritt man aus dem Wald hinaus und sieht den Wanderparkplatz und einen Grillplatz.

Hier am Wanderparkplatz ist der offizielle Start der Hiwweltour Neuborn. Eine Infotafel zeigt die ganze Strecke und eine kurze Beschreibung.

Nach kurzer Strecke über den Feldweg …

…geht es nach links in den Neuborner Wald hinein. Mitten im Wald biegt die Strecke nach rechts ab und kurz danach geht es links den Berg hinunter.

Wieder flattern viele Schetterlinge von Blüte zu Blüte.

Bald trifft man auf die RommersheimerStaraße.

Bei den ersten Häusern von Wörrstadt überquert man die Straße und folgt dieser bis zum Zuweg die zurück zum Bahnhof führt.

Noch ein letzter Blick zum Burgunderturm und nun folge ich dem Zuweg durch en Ort.

Dieses Schild an einem Haus erheitert die Gemüter.

Unterwegs verlasse ich den Zuweg der Hiwweltour und gehe geradeaus weiter zum Bahnhof.

Am Kreisel geht nach rechts und sieht schon den Bahnhof. Eine riesengroße Wand zeigt alle Vereine und Gruppen die am Fußball Worldcup teilnehmen. Diese Wand hat es sogar in die Hessenschau geschafft.

Ich erreiche den Bahnhof mit genügend Zeit um den Zug zu erreichen. Wörrstadt hat noch mehr Sehenwürdigkeiten zu bieten wie zum Beispiel der Neunröhrenbrunnen. Diese hebe ich mir für die nächste Wanderung auf.

Der Zug kommt pünktlich nach einer viertel Stunde und es geht zurück nach Hause.