Von Graeveneck zum Schloss in Weilburg, 29 Maerz 2026

  • Start: Gräveneck, Bahnhof
  • Länge: 9,5km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Diese Wanderung beginnt in Graeveneck und das Ziel ist das Schloss von Weilburg. Das Schloss wird sicherlich schon österlich geschmückt sein.

Vom Bahnsteig aus geht es um das Bahnhofsgebäude herum, über die Bahngleise und dann am Camüingplatz vorbei. Das große Backsteingebäude war füher Teil der Eisenerz-Aufbereitungsanlage. 1966 wurde der Betrieb still gelegt (graeveneck.de)

Der Radweg führt zum Lahnufer und bleibt am Ufer bis nach Weilburg.

Die Sonne erhellt das ruhige Lahntal.

Überall am Wegesrand sieht man Wildblumen wie diesen „Hohlen Lerchensporn“.

Nun hat mich doch noch eine heftige Regenschauer erwischt.

Unweit von Gräveneck erreicht man die Grenze der Stadt Weilburg.

Mitten in der Lahn steht das Wasserkraftwerk von Kirchhofen und links im Bild sieht man das Schleusenwärterhaus.

Ein Stückchen weiter sieht man das das Kirchhofer Doppelwehr und oben auf dem Berg sieht man die ersten Häuser vom Ort.

Die Bahn fährt hier durch einen Tunnel während der Radweg an der Lahn bleibt.

Der Schinderhannes Pfad begleitet mich schon länger. Der Wanderweg ist über 180 Kilometer lang. Mehr Informationen und eine GPX-Datei kann man auf ich-geh-wandern.de (GPS-Wanderatlas) finden.

Die Sonne hat sich wieder durchgesetzt und die Forsythien strahlen wieder.

Kurz hinter Kirchhofe auf der anderen Lahnseite sieh man Odersbach.

Der Schwan geniesst die Sonne und lässt sich auf dem Wasser treiben.

Der Ort liegt so friedlich am Ufer.

Ab und zu werde ich von Radfahrern überholt aber ansonsten bin ich alleine auf der Strecke.

Der Frühling lässt alles wachsen.

Da kommt die HLB aus dem Tunnel heraus und fährt weiter nach Weilburg.

Auf der Lahn kommt mir ein Kanu entgegen. Die beiden Ruderer winken freundlich herüber.

In der Ferne erhascht man schon einen Blick auf das Schloss und die ersten Häuser von Weilburg.

Wenn man durch den Tunnel geht erreicht man den Bahnhof. Aber ich biege nach links ab und folge der Strasse „Mühlberg“ den Berg hinauf zum Schloss.

Weiter geht es den Berg hinauf an der Schlossmauer entlang.

Rechts sieht man das Landtor, erbaut 1759, diente das Bauwerk als repräsentative Pforte. Der große Bau links im Bild wurde 1752-62 als Zucht- und Arbeitshaus gebaut. Das Gebäude wurde 1820 der Kath. Gemeinde übergeben die 1884 den neugotischen Chor hinzufügte (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Der Turm ist ein Rest der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung. Rechts vom Turm führt eine Treppe hinauf zu den Terrassen des Schlosses (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Wie erwartet, die Gärten sind schn österlich bepflanzt.

Eine weitere Treppe bringt den Besucher zur zweiten Terrasse. Das Gebäude, die untere Orangerie, wurde 1711-13 errichtet (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Im Garten stehen zwei vergoldete Skulpturen: derTamburintänzer und der Lurenbläser.

Die oberste Terrasse ist auch mit schönen Blumenarrangements bestückt. Hier sind nur wenige Besucher unterwegs.

Von der Ballustrade aus hat man eine schöne Aussicht auf die Terrassen und die Stadt Weilburg.

Die obere Terrasse wurde 1758/59 mit Bäumen in Reihen bepflanzt und wird „Lindensaal“ genannt (Infoblatt).

Durch ein kleines Tor geht es hinaus zum Marktplatz. Die historische Amtsapotheke „Zum Engel“ wurde 1666 als Hofapotheke gegründet und ist seit 1712 hier ansässig (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Die Fachwerkhäuser rund um den Marktplatz stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Der romanische Turm der Schlosskirche ist das älteste Bauwerk der Stadt. Die Schlosskirche selbst wurde 1707-1713 auf der Stelle einer seit 912 bestehenden Stiftskirche erbaut (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Das Weilburger Tageblatt findet man in diesem Gebäude aus 1712 seit 1924. Im 17, Jahrhundert war hier das Gathaus „Zur Krone“ und dann das Gasthaus „Zum Ritter“ beherbergt.

Alle vier Seiten vom Schlossplatz sind vom Renaissanceschloss umgeben. Seit dem 14. war Jahrhundert war dies der Stammsitz und die Residenz der Grafen und Fürsten von Nassau-Saarbrücken-Weilburg (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Der Arkadengang des Schlosses liegt auf der Nordseite.

Die Kutschen sind im Zuge einer Führung zu sehen.

Eine Treppe führt hinunter zum Schlosshotel und dann geht es weiter durch enge Gassen hinunter zur Steinernen Brücke.

Die Steinerne Brücke wurde 1764/69 an der Stelle einer früheren Brücke von 1359 erbaut (Infotafel).

Blick von der Brücke auf das Schloss und die Lahn.

Der Weg zum Bahnhof folgt der Bahnhofstraße.

Nachdem man die Strße überquert hat kommt das Bahnhofsgebäude in Sicht.

Ich folge dem Fussweg am Bahnhof vorbei und schon errreicht man die Gleise.

Am Gleis wartet schon der Zug nach Limburg. Somit geht auch diese kurze aber schöne Wanderung zu Ende.