Westerwald Runde um Altenkirchen herum, 10 Mai 2026

  • Start: Altenkirchen, Bahnhof
  • Länge: 11,1km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracaturpark-rhein-taunus.deks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Die Wied fließen direkt an Altenkirchen vorbei und heute möchte ich einen weiteren Teil des Wiedweges erkunden. Der Bahnhof wurde am 30. Mai 1884 eröffnet.

Vom Bahnhof aus geht es zuerst zu einer Bäckerei um für Proviant zu sorgen.

Ich folge der Koblenzer Straße um zur Wied zu gelangen. Unterwegs hält diese Puppe einen Blumenstrauß für den Muttertag bereit.

Die Wied ist 102 Kilometer lang, entspringt in Linden bei Hachenburg und mündet bei Neuwied in den Rhein

Der Wiedweg ist etwa 110 Kilometer lang und folgt der Wied von der Quelle bis zur Mündung. Der gelbe Rahmen um die Wegmarkierung zeigt das man sich auf dem Zuweg befindet. Den Wiedweg selbst werde ich erst später treffen.

Hinter der Brücke biege ich auf die Heimstraße ein unf nun geht es leicht bergauf. Im Wiesental sieht sieht man Angelteiche und eine schöne Anlage.

Es ist schon richtig warm geworden und ich freue mich über den Schatten.

Blad trifft man auf das Kriegerdenkmal mitten im Wald. Im Halbkreis um das Mahnmal sind Tafeln zu sehen die an die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges erinnern. Eine der Tafeln erinnert an die jüdischen Mitbürger.

Das runde Ehrenmal trägt die Inschrift: „Unseren Helden“

Von hier oben hat man eine schöne Weitsicht über Altenkirchen.

Nach einer kurzen Strecke kommt der Bismarckturm in Sicht.

Die Infotafel erzählt wie es zu dem Bau des Bismarckturmes kam. Am 99. Geburtstag von Bismarck am 1. April 1914 wurde wurde der Turm eingeweiht.

Die Tür zum Turm ist zugesperrt. Aber macht nichts, denn die Aussicht von der Terrasse ist super.

Der Bismarckturm ist 14 Meter hoch und auf dem Turm befindet eine vier Meter große  Aussichtsplattform  (Wikipedia). Aber wie erwähnt ist die Tür abgeschlossen.

Der Weitblick bleibt erhalten während ich der Bergstraße folge.

Ein paar junge Frauen überholen mich und biegen dann in Richtung Altenkirchen ab. Ich biege nach links ab und treffe auf den Wiedweg. Diesem folge ich nach rechts in den Wald.

Der Wiedweg kommt von Michelbach und wird mich bis Leuzbach begleiten. Auf rlp-tourismus.com kann man den gesamten Verlauf und die Etappen des Wanderweges anschauen.

Der Wiedweg ist sehr gut beschildert und man kann auch ohne Wandernavi hier entlang laufen.

Die Ginsterblüte ist beeindruckend.

Eine Blindschleiche liegt auf dem Weg und versucht ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen.

Auf weichem Waldweg und im kühlen Schatten ist die Wanderung ein wahrer Genuss.

Die ersten Häuser von Almersbach erscheinen am Horizont.

Eine kurze Strecke geht es durch den Ort und…

… dann folgt man dem Kirchweg am Friedhof entlang.

Die „Luther Linde“ wurde im März 2017 von der Kirchengemeinde gepflanzt (Infotafel).

Die romanische Kirche von Almersbach wurde 1199 erstmals urkundlich erwähnt. Schon zur Zeit der Römer führte hier ein Weg vorbei der Von Köln-Bonn über Limburg nach Frankfurt verlief. Die Fresken in der Kirche stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Die Kirche ist seit jeher eine beliebte Pilgerstation wo man seinen Stempel abholen kann (Infoblatt.

Eine lange Treppe bringt mich hinunter zur Wied.

Eine kleine Brücke überquert die Wied und bald erreicht man Bahngleise die von Altenkirchen her kommen und ob die Strecke noch benutzt wird kann ich nicht sagen.

An den Bahngleisen von Leuzbach biegt der Wiedweg ab und führt weiter nach Neuwied wo die Wied in den Rhein mündet. Ich überquere die Raifeisenstraße und dann die Wiedstraße. Danach folge ich der Straße bergauf bis zur Unterführung der B256.

Überall blühen Rhododendren in den verschiedensten Farben.

Der Ort liegt ziemlich ruhig an diesem Sonntag in der Sonne.

Ein recht großer Ginsterstrauch leuchtet hell am Strassenrand.

Nach der Unterführung der B256 führt ein Radweg erst nach rechts und dann nach links den Berg hinauf.

Gemächlich geht es zwischen den Äckern hindurch den Berg hinaut. Die ganze Zeit begleitet mich der Gesang von Feldlerchen. Wie schön!.

Umso höher ich gehe umso schöner werden die Weitsichten

Der Schotterweg bleibt am Waldrand bis nach Helmenzen.

Nochmals ein Rückblick in Richtung Almersbach.

Der Ortsrand von Helmenzen erscheint vor mir.

Kurz vor den ersten Häusern biege ich nach links ab und unterquere die Kölner Straße.

Auch in Helmenzen sind die Straßen ruhig.

Nur im Landgasthaus „Westerwälder-Hof“ scheint viel los zu sein. Auf der Terrasse hat sich eine fröhliche Gesellschaft zusammen gefunden.

Die Mohnblumen leuchten am Wegesrand.

Am Schulweg findet man dieses schöne Fachwerkhaus.

Über den Hohlweg geht es hinunter in den Dorf.

Wenn man das Dorf verlässt öffnet sich der Blick ins Tal.

Die Bank am Hang ist ein guter Platz für eine Pause. Mittlerweile ist es richtig heiss geworden.

Und anscheined war ich schon zu lange in der Sonne, denn an der der Unterführung breche ich meine geplante Wanderung ab und gehe weiter nach Altenkirchen.

Eine weile führt die Strecke durch ein Gewerbegebiet.

Nebenher verläuft der Driescheider Bach und die kleine Brücke sieht verlockend aus.

Ich erhoffe mir noch eine schöne Strecke durch Altenkirchen.

Die nächste Straße ist der Lohmühlenweg und sie ist total aufgerissen und kaum begehbar. Hier verliere ich die Lust gänzlich und es geht zurück zum Bahnhof.

Bald erreiche ich die Kölner Straße (B8) und der Bahnhof ist nun in Reichweite.

Am Bahnhof stehen schon viele Leute die auf den Zug warten.

Und tatsächlich, der nächste Zug nach Limburg kommt innerhalb von fünf Minuten und es geht zurück nach Hause.