
- Start: Wörrstadt, Bahnhof
- Länge: 11,6km
- Markierung: Hiwweltour Neuborn
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Laut rheinhessen.de erwartet den Wanderer der „Hiwweltour Neuborn“ eine Reise durch die Weinberge mit tollen Rundum- und Fernblicken. Der Zuweg beginnt am Bahnhof von Wörrstadt.



Der Zuweg ist gut markiert….
… und führt mitten durch den Ort.


Das evangelische Gemeindehaus wurde in den 1920er Jahren erbaut (Wikipedia).

Die Pflanzgefässe am Straßenrand sehen aus wie bunte Blumensträuße.


Nach etwa 1,5 Kilometern erreicht man die Hiwweltour Neuborn. Der eigentliche Startpunkt ist ein Wanderparkplatz am Neuborn den ich später passieren werde.
Mitten im Weinberg sieht man den Burgunderturm.


Von nun an folge ich der Markierung der Hiwweltour. ‚Hiwwel‘ nennt man hier die charakteristischen Hügel der Landschaft.

Von hier oben hat man einen einzigartigen Weitblick über die Winberge im Rheinhessischen Hügelland hinweg. Im Moment ist der Himmel noch wolkenverhangen, aber ich hoffe das die Sonne sich noch durchsetzen wird.


Hier ein Blick zurück auf Wörrstadt.
Am Fuss des Burgunderturmes steht ein Grenzstein der das Datum 1613 trägt.



Die Weintrauben sind noch winzig und Mohnblumen verbreiten ein wenig Farbe.
Manchmal kann man fast bis nach Wiesbaden schauen.


Nach einer kurzweiligen Strecke durch die Weinberge erreicht man die Hütte „Schöne Aussicht“
In der Hütte steht diese Stele mit einer Übersicht der Orte die man von hier aus sehen kann.



Nach meiner Pause folge ich dem Pfad steil hinunter.
Weiter geht es zwischen Wald und Weinberg.


Links vom Weg sieht man Rommersheim.

Schmetterlinge, wie dieser Schacbrettschmetterling, flattern am Wegesrand entlang.


Nach einem kurzen Anstieg erreicht man die Kuppe Greifenberg. Tolle Weitsichten und der ‚Tisch des Weines‘ laden wieder die Besucher ein sich hier eine Pause zu gönnen.
Die Infotafel erzählt von drei spätrömischen Steinsarkophagen die auf der Anhöhe gefunden wurden. Die Grabbeigaben und Sarkophage werden im Museum der Stadt Alzey aufbewahrt.



Diese Beiden und der freundliche Hund wandern auch auf der Hiwweltour Neuborn. Wir stimmen überein dass die Strecke außerordentlich gut ausgeschildert ist.
Es folgt eine kurze Strecke duerch den Wald.


Links vom Weg sieht man den Weiher am Neuborner Bach.
Nachdem man den Wald verlässt geht auf es auf dem Mühlweg weiter. Auch hier begleiten mich schöne Falter.



Am schön gestalteten Kreisel erreicht man Rommersheim.
Der Ort Rommersheim wurde erstmals 824 n. Chr. urkundlich erwähnt und hieß damals noch „Eichloch“ (rheinhessen-mitte.de).


Hinter der Kirche sieht man dieses Fachwerkhaus, das ehemalige Rathaus aus dem 16. Jahrhundert.


Direkt neben dem historischen Rathaus sieht man einen Brunnen mit einer Bank davor.
Man verlässt den Ort und es geht leicht bergauf.



Ein schmaler Trampelpfad zeigt den Weg.
Links vom Weg sieht man Rommersheim von oben.


Hier treffe ich nun einige Kinder die auf Pferden mit ihren Begleitern unterwegs sind. Anscheinend sollen die Kinder verschiede Fragen auf den aufgehängten Zetteln beantworten.
Der nächste Rastplatz ist auf dem Lorlenberg.



Diese Tafel beschreibt den Jakobs-Pilgerweg durch Rhein-Hessen von Ockenheim bis nach Dittelsheim/Hessloch.
Tolle Weitsichten bleiben dem Wanderer erhalten.


Der Rittersporn ist mit seinen blauen Blüten ist nicht zu übersehen.

Nachdem man eine Landstraße überquert hat entdeckt man eine Schutzhütte versteckt in einem kleinen Wäldchen.


Im Tal sieht man die Drollmühle.
Der Aussichtspunkt Wißberg erlaubt die Sicht auf den Wißberg, ein Tafelberg mit Weinanbau.



Eine idyllische Landschaft mit rotem Mohn…
Der Weg führt am Hochzeits- und Jubiläumswald vorbei. Laut Infotafel können Hochzeitspaare hier einen Baum pflanzen.


Nach dem Jubiläumswald geht es hinunter und folgt dem Pfad in den Neubornwald.


Aber ehe man den Waldparkplatz erreicht, trifft man auf die Waldgaststätte Neuborn.
Gleich neben der Terrasse geht es über eine Treppe hinunter zur Neubornqelle.


Auf früheren Bildern im Internet sprudelte hier ein kleine Fontäne. Der Bach schent nun nur unterirdisch zu verlaufen.


Hier am Wanderparkplatz ist der offizielle Start der Hiwweltour Neuborn. Eine Infotafel zeigt die ganze Strecke und eine kurze Beschreibung.
Nach kurzer Strecke über den Feldweg …


…geht es nach links in den Neuborner Wald hinein. Mitten im Wald biegt die Strecke nach rechts ab und kurz danach geht es links den Berg hinunter.

Bald trifft man auf die RommersheimerStaraße.


Bei den ersten Häusern von Wörrstadt überquert man die Straße und folgt dieser bis zum Zuweg die zurück zum Bahnhof führt.
Noch ein letzter Blick zum Burgunderturm und nun folge ich dem Zuweg durch en Ort.



Unterwegs verlasse ich den Zuweg der Hiwweltour und gehe geradeaus weiter zum Bahnhof.

Ich erreiche den Bahnhof mit genügend Zeit um den Zug zu erreichen. Wörrstadt hat noch mehr Sehenwürdigkeiten zu bieten wie zum Beispiel der Neunröhrenbrunnen. Diese hebe ich mir für die nächste Wanderung auf.


Der Zug kommt pünktlich nach einer viertel Stunde und es geht zurück nach Hause.
