Von Hanau zum Schloss Philippsruhe und ueber die Schleuse zurück, 22 Februar 2026

  • Start: Hanau, Hauptbahnhof
  • Länge: 12,7km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Die Wettervorhersage verspricht das es wärmer werden soll, zwar mit Schauern, aber immerhin! Mit der Regio-Bahn geht es nach Hanau.

Am Bahnhof stehen Infotafeln die über den „Ersatzneubau der Bahnhofbrücke“ informieren. Das heisst das alle Verkehrsteilnehmer sich an den Umleitungen orientieren müssen.

Es nieselt und die Umleitung führt am Hauptfriedhof vorbei zum großen Kreisel mit der Ehrensäule.  Der Obelisk wurde aus Mainsandstein gefertigt und 1775 unter Erbprinz Wilhelm von Hessen errichtet (museen-hanau.de).

Am Kreisel trifft man auf die Christuskirche. Das heutige Gebäude wurde 1961 errichtet und ersetzte die in 1934 erbaute eher schlichte Kirche (Wikiipedia). Heute wird das Gebäude als Diakoniezentrum und nicht für Gottesdienste genutzt (diakonie-hanau.de).

Nun geht es eine Weile an der Akamiestraße entlang.

An der Ecke zu der Brüder-Grimm-Straße sieht man die Staatliche Zeichenakademie. Die Staatliche Zeichenakademie Hanau wurde im Jahr 1772 als als „Academie der Zeichenkunst“ gegründet (Wikipedia).

Die Strecke um zum Main zu gelangen führt durch mehrere Unterführung und ein paar Mal nehme ich die falsche Abbiegung. Diese Verwirrungen habe ich aus der GPX Datei entfernt. Endlich gelange ich zu dem Radweg der zum Mainufer endet.

An der Steinheimer Brücke geht es nach rechts und weiter am Maunufer entlang.

Der Main ist wegen des vielen Regens ziemlich angestiegen, Aber noch droht kein Hochwasser.

Man läuft „An der Ochsenwiese“ und am Main entlang bis man auf das „Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt“ trifft Hier macht der Radweg einen Schlenker um das Gebäude und den Hafen herum und dann geht es weiter am Mainufer entlang.

Zwei Wanderwege begleiten mich hier: der „Hugenotten- und Waldenserpfad“, ein Europäischer Kulturfernwanderweg. DerWeg beginnt am schweizerischen Grenzort Schaffhausen und endet nach etwa  etwa 1.000 Kilometer in Bad Karlshafen (Wikipedia).

Die „Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute“ ist ist ein Rad- und Wanderweg Rund um Hanau (Wikipedia).

Unterwegs öffnen sich immer wieder ein Blicke über den Main, hier hinüber zum Schloss Philippsruhe.

Hier mündet die Kinzig in den Main.

Vom „Balkon an der Kinzigmündung“ an der Hellerbücke kann man weit mainab- und mainaufwärts schauen.

Die „Alte Pumpstation“ wurde 1909/10 erbaut und diente bis 1990 als  Sandfang, Klärauffangbecken und als Abwasseraufbereitung (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Das Olof-Palme Haus ist eine denkmalgeschützten Villa. Hier kann man an Theateraufführungen, Ausstellungen und anderen Events teilnehmen.

Die Friedenskirche wurde erstmals 1275 urkundlich erwähnt. Unter späteren Chor der Kirche fand man, unter anderem, keltische Siedlungsreste und das Grubenhaus eines Handwerkers (Weber) aus dem 10. Jahrhundert (Wikipedia).

Nun folge ich dem Leinpfad zum Schloss Phlippsruhe.

Der BahnRadweg Hessen kommt hier vorbei. Die 250 Kilometer lange Radstrecke ist eine Rundtour die die schönsten Bahnradwege Hessens verbindet. Mehr Informationen über die verschiedenen stillgelegten Bahnstrecken findet man auf hessen-tourismus.de.

Ein elegantes Tor bittet den Besucher herein um das Schloss zu besuchen.

Schloss Philippsruhe, auch das kleine Versailles am Main genannt, wurde ab 1701 errichtet.  Hier befindet sich seit 1964 ein historisches Museum und das Standesamt(museen-hanau.de).

Das Museum öffnet Sonntags erst um 11 Uhr und somit geht es weiter an der ehemaligen Rmise vorbei und in den Schlossgarten hinein.

Das Schloss sieht von hinten enso sehr eindrucksvoll aus. Hier ist der Eingang zum Trausaal.

Der Teich inmitten des Schlossparks liegt in der Winterruhe.

Am Ende des Schlossparks ist das Amphitheater gelegen. Von Anfang Mai bis Anfang Oktober werden hier Schlagerpartys, Konzerte, Orchesterauftritte, Zaubervorführungen und besinnliche Abende veranstaltet (hanau.de).

Der Weg führt vorbei am historischen Teehaus zur Treppe die aus dem Park hinaus führt.

Über die lange Treppe geht es wieder hinunter zum Radweg.

Der Leinpfad führt am Mainufer entlang in Richtung Dietesheim.

Die Sitzkiesel werden vom Regionalpark Rhein-Main installiert.

Der Wasserturm von Kesselstadt ist 42 Meter hoch und ist seit 1890 in Betrieb.

Diese Flatterulme wurde um 1600 gepflanzt. Zu dieser Zeit weideten Kühe in der Mainaue und diese suchten Schatten unter diesem Baum (Infotafel)

Vor mir sehe ich nun die Staustufe Mühlheim am Main.

Mit lautem Getöse stürzt das Wasser des Mainz über die Staustufe. Nach dem Ersten Weltkrieg erbaut, hat die Anlage heute eine Länge von 300 Metern, eine Breite von zwölf Metern und eine Fallhöhe von 3,77 Meter (dbausflug.de).

Fußgängern und Radfahrern können die Schleusenanlage überqueren.

Zudem eignet sie sich der Radweg auch als Aussichtsplattform, da man hier einen tollen Blick über den Main hat und bei gutem Wetter bis Frankfurt schauen kann.

Am Ende der Schleusenanlage führt eine Treppe nach unten zum Radweg. Soll ich einen Schwenker nach Dietesheim machen? Ach nein, ich werde Dietesheim an einem anderen Wandertag besuchen

Die Wege sind noch nass von den Schauern heute Morgen.

Trotz des kühlen und nassen Wetters sind hier einige Radfahrer unterwegs.

Die Enten unterhalten sich und überlegen ob sie mainabwärts oder mainaufwärts schwimmen sollen?

Am Wegesrand sind einige Skulpturen ausgestellt, ein Schild spricht von Uferkunst.

Der Radweg bleibt am Mainufer während auf der anderen Seite große Weiden zu sehen sind.

Auf der anderen Mainseite sieht man das Schloss Philippsruhe.

Trotz des wolkenverhangenen Tages mache ich eine Pause und geniesse den Ausblick.

Nach einigen Kilometern am Main entlang erscheint vor mir die Steinheimer Mainbrücke. Erst geht es unter der Brücke hindurch und dann hinauf zum Radweg auf der Brücke.

Während der Verkehr über die Brücke rauscht über quere ich den Main.

Von der Brücke aus kann man bis zum Hanau Hafefn schauen.

Am Hafenplatz biege ich ab und folge der Straße unter dem Hafentor hindurch. 1924 wurde der Wohnkomplex mit dem markanten Tor als Eingang zum neu gebauten Hanauer Mainhafen gebaut (Infotafel).

Nun heißt es aufpassen! Wieder zeigen Umleitungsschilder den Weg um die Baustelle Herum.

Die Bauzeit für den Ersatzbau der Hauptbahnhofbrücke wird noch bis Sommer 2027 dauern.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Hauptbahnhof. Zumindest hab ich mich diesmal nicht verlaufen.

Der Weg führt zum Hintereingag des Bahnhofs und dem richtigen Gleis.

Da kommt auch schon der Zug nach Frankfurt und im warmen Abteil geht es nun zurück nach Hause.