
- Start: Hanau, Hauptbahnhof
- Länge: 12,7km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Die Wettervorhersage verspricht das es wärmer werden soll, zwar mit Schauern, aber immerhin! Mit der Regio-Bahn geht es nach Hanau.


Am Bahnhof stehen Infotafeln die über den „Ersatzneubau der Bahnhofbrücke“ informieren. Das heisst das alle Verkehrsteilnehmer sich an den Umleitungen orientieren müssen.
Es nieselt und die Umleitung führt am Hauptfriedhof vorbei zum großen Kreisel mit der Ehrensäule. Der Obelisk wurde aus Mainsandstein gefertigt und 1775 unter Erbprinz Wilhelm von Hessen errichtet (museen-hanau.de).



Nun geht es eine Weile an der Akamiestraße entlang.
An der Ecke zu der Brüder-Grimm-Straße sieht man die Staatliche Zeichenakademie. Die Staatliche Zeichenakademie Hanau wurde im Jahr 1772 als als „Academie der Zeichenkunst“ gegründet (Wikipedia).


Die Strecke um zum Main zu gelangen führt durch mehrere Unterführung und ein paar Mal nehme ich die falsche Abbiegung. Diese Verwirrungen habe ich aus der GPX Datei entfernt. Endlich gelange ich zu dem Radweg der zum Mainufer endet.

Der Main ist wegen des vielen Regens ziemlich angestiegen, Aber noch droht kein Hochwasser.


Man läuft „An der Ochsenwiese“ und am Main entlang bis man auf das „Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt“ trifft Hier macht der Radweg einen Schlenker um das Gebäude und den Hafen herum und dann geht es weiter am Mainufer entlang.
Zwei Wanderwege begleiten mich hier: der „Hugenotten- und Waldenserpfad“, ein Europäischer Kulturfernwanderweg. DerWeg beginnt am schweizerischen Grenzort Schaffhausen und endet nach etwa etwa 1.000 Kilometer in Bad Karlshafen (Wikipedia).
Die „Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute“ ist ist ein Rad- und Wanderweg Rund um Hanau (Wikipedia).



Hier mündet die Kinzig in den Main.
Vom „Balkon an der Kinzigmündung“ an der Hellerbücke kann man weit mainab- und mainaufwärts schauen.


Die „Alte Pumpstation“ wurde 1909/10 erbaut und diente bis 1990 als Sandfang, Klärauffangbecken und als Abwasseraufbereitung (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).

Die Friedenskirche wurde erstmals 1275 urkundlich erwähnt. Unter späteren Chor der Kirche fand man, unter anderem, keltische Siedlungsreste und das Grubenhaus eines Handwerkers (Weber) aus dem 10. Jahrhundert (Wikipedia).


Nun folge ich dem Leinpfad zum Schloss Phlippsruhe.
Der BahnRadweg Hessen kommt hier vorbei. Die 250 Kilometer lange Radstrecke ist eine Rundtour die die schönsten Bahnradwege Hessens verbindet. Mehr Informationen über die verschiedenen stillgelegten Bahnstrecken findet man auf hessen-tourismus.de.



Schloss Philippsruhe, auch das kleine Versailles am Main genannt, wurde ab 1701 errichtet. Hier befindet sich seit 1964 ein historisches Museum und das Standesamt(museen-hanau.de).
Das Museum öffnet Sonntags erst um 11 Uhr und somit geht es weiter an der ehemaligen Rmise vorbei und in den Schlossgarten hinein.


Das Schloss sieht von hinten enso sehr eindrucksvoll aus. Hier ist der Eingang zum Trausaal.

Am Ende des Schlossparks ist das Amphitheater gelegen. Von Anfang Mai bis Anfang Oktober werden hier Schlagerpartys, Konzerte, Orchesterauftritte, Zaubervorführungen und besinnliche Abende veranstaltet (hanau.de).


Der Weg führt vorbei am historischen Teehaus zur Treppe die aus dem Park hinaus führt.
Über die lange Treppe geht es wieder hinunter zum Radweg.



Die Sitzkiesel werden vom Regionalpark Rhein-Main installiert.
Der Wasserturm von Kesselstadt ist 42 Meter hoch und ist seit 1890 in Betrieb.


Diese Flatterulme wurde um 1600 gepflanzt. Zu dieser Zeit weideten Kühe in der Mainaue und diese suchten Schatten unter diesem Baum (Infotafel)
Vor mir sehe ich nun die Staustufe Mühlheim am Main.



Fußgängern und Radfahrern können die Schleusenanlage überqueren.
Zudem eignet sie sich der Radweg auch als Aussichtsplattform, da man hier einen tollen Blick über den Main hat und bei gutem Wetter bis Frankfurt schauen kann.


Am Ende der Schleusenanlage führt eine Treppe nach unten zum Radweg. Soll ich einen Schwenker nach Dietesheim machen? Ach nein, ich werde Dietesheim an einem anderen Wandertag besuchen

Trotz des kühlen und nassen Wetters sind hier einige Radfahrer unterwegs.


Die Enten unterhalten sich und überlegen ob sie mainabwärts oder mainaufwärts schwimmen sollen?
Am Wegesrand sind einige Skulpturen ausgestellt, ein Schild spricht von Uferkunst.



Auf der anderen Mainseite sieht man das Schloss Philippsruhe.
Trotz des wolkenverhangenen Tages mache ich eine Pause und geniesse den Ausblick.


Nach einigen Kilometern am Main entlang erscheint vor mir die Steinheimer Mainbrücke. Erst geht es unter der Brücke hindurch und dann hinauf zum Radweg auf der Brücke.

Von der Brücke aus kann man bis zum Hanau Hafefn schauen.


Am Hafenplatz biege ich ab und folge der Straße unter dem Hafentor hindurch. 1924 wurde der Wohnkomplex mit dem markanten Tor als Eingang zum neu gebauten Hanauer Mainhafen gebaut (Infotafel).
Nun heißt es aufpassen! Wieder zeigen Umleitungsschilder den Weg um die Baustelle Herum.


Die Bauzeit für den Ersatzbau der Hauptbahnhofbrücke wird noch bis Sommer 2027 dauern.

Der Weg führt zum Hintereingag des Bahnhofs und dem richtigen Gleis.


Da kommt auch schon der Zug nach Frankfurt und im warmen Abteil geht es nun zurück nach Hause.
