Von Limburg (Lahn) nach Linter und durch Tal Josaphat zurueck, 9 August 2026

  • Start: Limburg (Lahn), Parkplatz Wiesbadener Straße (gegenüber von Uhlandstraße)
  • Länge: 8,5km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Endlich wieder auf der Wanderstrecke! Die ungewöhnliche heissen Tage haben es fast unmöglich gemacht sich tagsüber draußen zu bewegen. Heute sollen die Temperaturen mindestens am Vormittag erträglich sein. Früh am Morgen geht es nach Limburg zum Parkplatz an der B417.

Ein Radweg unter einer Baumallee führt nach Linter, ein Stadtteil von Limburg. Am Kreisel überquert man die Straße und läuft an einem Minigolfplatz vorbei.

So früh am Sonntagmorgen sind nur die „Piraten“ auf dem Minigolfplatz unterwegs. Das Wappentier von Linter ist ein grüner Frosch. Laut Wikipedia gab es früher einen Bach Lint der heute versiegt ist und den vielen Amphibien im Bach gaben dem Ort den Frosch als Wappentier.

In Linter sind nicht viele Bürger unterwegs. Ich sehe nur ein paar Leute die ihre Brötchen beim Bäcker abholen. Der Ort Linter wurde erstmals schriftlich im Jahr 1195 unter dem Namen Linthere  in einem Güterverzeichnis des Klosters Eberbach erwähnt (Wikipedia).

An der Alten Straße biege ich ab und gehe in Richtung Mensfelder Kopf. Schon aus der Ferne sieht man die prächtigen Sonnenblumenfelder.

Hier kommt auch der Wanderweg Limburg-Südroute vorbei (Lm-S). Mehr informationen über die Süd- und Nordroute findet man auf limburg.de.

Der Mensfelder Kopf strahlt in der Morgensonne.

Am nächsten Wirtschaftsweg biege ich ab und laufe am Feld entlang.

Noch ein Blick auf den Mensfelder Kopf und dann führt der Radweg zurück nach Linter.

Der Anblick der freundlich blickenden Sonnenblumen ist fesselnd.

Die Sonnenblumenfelder setzen sich auch in Richtung Mensfeld fort. Eine goldene Weitsicht…..

In Linter versperren Bauzäune den Weg und ich mache kleine Umwege durch den Ort. Am Ende der Feldbergstraße führt ein schmaler Pfad zu einem Feldweg und dem Linterbach.

Diesem Feldweg folge ich bis zum Waldrand und es geht weiter in Richtung A3.

Am Wegesrand sieht man überall Flatterbänder und Schilder die den Wanderer vor dem Eichen-Prozessionsspinner warnen.

Im Feld nebenan sehen die Ähren wie Pfeifenputzer aus, es könnte Dinkel sein.

In der Ferne kann man den Feldberg (Ts) mit seinem großen Turm sehen.

Nun gehts in den Wald hinein und man hört schon das Rauschen des Verkehrs auf der A3.

Auf der anderen Seite der A3 sieht amn die Gebäude des Limburger ICE Bahnhofs.

Schnurgeradeaus führt der Waldweg an der Autobahn entlang.

In der Ferne sieht man die ersten Gebäude von Limburg.

Der „Permanente Wanderweg“ des Wandervereins des TuS Dietkirchen begleitet mich schon seit Linter. Eine Liste von permanenten Wanderwegen und Wandertagen findet man auf dvv-wandern.de.

Links vom Weg sieht man Blumenrod und im Tal laufen Spaziergänger im Tal des Hammerbergs am Linterbach entlang.

Die Bäume geben den Blickt frei auf die Autobahnauffahrt nach Frankfurt.

Bald erreicht man die Straße „Am Hammerberg“ die zum Parkplatz und der B8 führt.

Der „Stundenstein“ an der B8 der alten Poststrecke Koblenz-Frankfurt wurde im Jahr der französischen Revolution 1789 aufgestellt. Auf der einen Seite steht „XII Stunden von Franckfurt“ und auf der anderen Seite steht „IX Stunden von Coblenz“ (altstrassen-in-hessen.de) ) In Kutchenstunden waren es zwölf Stunden von Frankfurt und neun Stunden von Koblenz bis zu diesem Standort.

Nach ein paar hundert Metern kann man sicher auf die andere Seite der B8 gelangen indem man durch eine Unterführung in das Tal Josaphat geht.

Mitten in Limburg liegt das ruhige Tal Josaphat.  Heute bringt der Schatten der Bäume eine willkommene Kühle in der aufgeheizten Natur.

Es sind nur sehr wenige Spaziergänger unterwegs. Vielleicht ist es noch zu früh am Morgen.

Diese Bank ist die perfekte Gelegenheit eine Frühstückspause zu machen.

Rechts im Berg sieht man große Häuser und Villen.

Hier braucht man einen Lastenaufzug um Einkäufe zum Haus zu bringen.

Bald erreicht man den Spielplatz im Tal Josaphat. Rechts führt ein Kreuzweg mit zwölf Stationen des Leidens Christi den Berg hinauf. Nach links geht es an einem kleinen Teich vorbei.

Der Teich ist leider komplett mit Algen bedeckt.

Der Weg führt nun vorbei am „Alten Eishaus“ von Limburg vorbei. 1904 vergab die Brauerei Busch den Auftrag das Gebäude in massiver Backsteinbauweise zu bauen. Der Denkmalgeschützte Bau diente als Eislager, Fasslager und Pferdestall. Das zur Kühlung benötigte Eis wurde im angrenzenden Weiher ‚geerntet‘ (industriekultur-mittelhessen.de).

Gleich nachdem man das Eishaus passiert hat erreicht man einen Tunnel und unterquert die B8. Man folgt dieser Straße eine kurze Strecke und biegt dann in die Wiesbadener Straße ab.

Auf der linken Seite sieht man die St. Marien Kirche der Pallottiner. Bald darauf erreicht man einen besonderen Blumenladen und das Hundertwasserhaus von Limburg.

Der Limburger Manfred Lorenz gestaltete sein Haus im Sinne des Architekten Friedensreich Hunderwassers. In jeder Ecke der Gärtnerei, des Hauses und des Garten sieht man organische Formen, lebendige Mosaiken und bunte Säulen die jeden Besucher erstaunen lassen (floristik-lorenz.de).

Die Archtektur des Hauses begeistert.

In jeder Ecke sieht man Überraschndes, wie zum Beispiel ein geschmückter Zementring eines Kanalschachts.

Es geht weiter an der Wiesbadener entlang an den Schulen vorbei.

Bald erreicht man den Park- und Ride Parkplatz.

Immer noch steht außer meinem nur ein einziges Auto auf dem Parkplatz. Langsam wird es warm in der Sonne und somit beende ich diesen Ausflug fahre zurück nach Hause.