Von Gau-Algesheim zum Bismarckturm und zur Burgkirche in Ingelheim, 11 Oktober 2026

  • Start: Gau-Algesheim, Bahnhof
  • Länge: 10,9km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Es ist noch früh am Morgen als ich in Gau-Algesheim am Bahnhof ankomme. In der Gemarkung von Gau-Algesheim wurden Funde aus der Zeit von 1300 v. Chr. und bis um die Römerzeit gefunden (Wikipedia).

Ich folge der Ingelheimer Straße und erreiche bald den Ortsrand. Im kleinen Park steht eine Infotafel mit einer Liste der Radwege im Umkreis von Gau-Algesheim vorgestellt. Diese und weitere Radtouren findet man auf tourenplaner-rheinland-pfalz.de

Dieser „Permanente Wanderweg“ habe ich auf ich-geh-wandern.de gefunden. Er führt sachte bergan auf den Gau-Algesheimer Kopf.

Ein Blick zurück auf Gau-Algesheim.

Auf halber Höhe hat man eine schöne Weitsicht in Richtung Ingelheim und auf die Berge auf der gegenüberliegenden Rheinseite.

Ich verlasse den Feldweg und folge einem steinigen Weg auf den Westerberg hinauf.

Auf der Höhe trifft man auf einige Wanderwege, unter anderem auch die ‚Hiwweltour Bismarckturm‘. Diese Tour bin ich teilweise im April 2024 gewandert.

Links am Weg ist ein beliebter Gasthof. Immer wieder überholen mich Austos die dann am Gasthof einbiegen.

Am Fusse des Bismarckturms angekommen geniesst man schon jetzt die Aussicht. Aber es soll ja noch auf den Turm hinauf gehen.

Wie erwähnt gibt es rings um Ingelheim eine große Aiswahl von Wanderwegen. Diese Tafel am Parkplatz zeigt elf verschiedene Routen. Man kann auf ingelheim-erleben.de kann man viele der hier gezeigten Wege erkunden.

Nach 111 Stufen erreicht man die oberste Plattform des Bismarckturms. Es sind nur wenige Besucher hier oben.

Die Weitsichten von der obersten Plattform gehen in alle Richtungen.

Gau-Algesheim liegt knapp drei Kilometer vom Rhein entfernt und man kann ihn sogar sehen.

Dort unten im Tal liegt Ingelheim und meine Weg dorthin führt durch den Wald.

Noch einen Blick zurück auf den Bismarckturm. Erwurde  in den Jahren 1902 bis 1912 errichtet (ingelheim.de). Nun geht es weiter nach Ingelheim.

Ein schmaler Weg führt in den Wald hinein und den Berg hinunter.

Der Wald öffnet sich und man sieht Weinberge rechts und links vom Weg. Die Trauben sind noch sehr klein aber schon reif.

Diese Bank mit dieser Aussicht ist ideal für eine lange Pause. Immer wieder kommen Spaziergänger und Gassi-Geher vorbei. Die Hunde sind ganz wild auf mein Käsebrötchen, aber nein das gehört mir!

Der schmale Hohlweg bringt mich hinunter ins Tal.

Dieser Jacobs-Pilgerweg führt von Bingen nach Speyer/Worms oder nach Trier.

Die Sonne begleitet mich schon den ganzen Tag und ich hoffe es bleibt so.

Am Kreisel wird es ein wenig unübersichtlich. Doch man folgt dem Radweg nach rechts, überquert die Selz auf einer kleinen Brücke und geht wieder nach rechts in einen Park hinein.

Man durchquert das Selzbachtal während rechts vom Park die Selz verläuft. Eine Infotafel zeigt den Fortschritt der Renaturierung des Baches.

Bald erreicht man das Ohrenbrücker Tor und die Edelgasse. Das Ohrenbrücker Tor ist ein altes Stadttor der ehemaligen Ortsbefestigung in Ober-Ingelheim und wurde erstmals 1381 erwähnt (rheinhessen.de).

Im 13. Jahrhundert gab es hier in der Edelgasse das Zisterzienserinnenkloster „Engelthal“ für Töchter des Adels. Ausserdem befanden sich hier prominente Adelssitze mit weitläufigen Gärten (rheinhessen.de).

Auch in der Stiegelgasse findet man viele Denkmalgeschützte Gebäude aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

Wehrturm der Ortsbefestigung, doppelgeschossiger Rundturm mit Steinkegeldach, 15. Jahrhundert (Wikipedia)