
- Start: Leun – Lahnbahnhof
- Länge: 14,0km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Die heutige Wanderung beginnt auf der Taunusseite der Lahn am Bahnhof von Leun. Die Lahn bildet hier die Grenze zwischen dem Taunus und des Westerwaldes. Das Bahnhofsgebäude stammt aus den Jahren 1862 bis 1863 und steht unter Denkmalschutz (denkxweb.denkmalpflege-hessen.de).


Der Radweg führt unter der Brücke der B49 hindurch.

Der Radweg verläuft zwischen Straße und Bahngleisen bis zum Kreisel.


Am Kreisel biegt der Fernwanderweg X1 nach rechts ab und ich folge ihm.

Dann nehme ich den ersten Feldweg der nach links abbiegt.


Auch der Hessenweg 1 und der X1 folgen diesem Feldweg.
Bald erreicht man den Ortsrand von Leun.



Ich bleibe am Ortsrand von Leun und folge dem Weg zur Lahn.
Der Wiesenweg führt nur eine kurze Strecke an der Lahn entlang und mündet dann in eine Landstraße.


Nach etwa hundert Meter geht ein Schotterweg nach rechts den Berg hinauf.
Laut Wandernavi werde ich bald die Höhe erreichen.


Doch der breite Schotterweg mündet in einen schmalen Pfad der total zugewachsen ist. Vorsichtig schiebe ich die stacheligen Hecken beiseite und nach etwa 50 Metern habe ich es geschafft.
Auf der Höhe treffe ich auf einen Wiesenweg und offene Weiden.



Nach einer Weile sieht man die Türme der Maschinen die im Steinbruch stehen über die Bäume hinaus ragen.

Durch die Mitte der Anlage führt ein Weg zu einem Waldweg auf der anderen Seite.


Noch ein Blick zurück auf die Förderbänder und es geht weiter in den Wald hinein.
Der Waldweg ist matschig und von tiefen Furschen durchzogen.



Der Waldweg mündet in einen schmalen Pfad.
Nach einer Weile erreicht man den Ortsrand von Stockhausen.


Und nun geht es erst durch den Ort und dann den Berg hinunter ins Tal.


Der Bahnhof in Stockhausen ist seit 1863 ein Haltepunkt der Lahntalbahn. Das Gebäude wurde 1862 errichtet und steht unter Denkmalschutz. (industriekultur-mittelhessen.de).
Der Gleisübergang wurde erneuert und ist auf manchen Karten noch nicht angepasst.


Ich überquere die Gleise und folge dem Radweg am Waldrand entlang bis zur Lahn


Blick von der Brücke auf das Lahntal in Richtung Leun auf derTaunusseite.
Eine kleine Treppe führt vom Radweg in die Lahnwiese und den Wiesenweg.


Der Wiesenweg ist kaum erkennbar aber folgt dem Lahnufer.

Mittlerweile ist man bei Biskirchen angekommen. Hier überquert man den Ulmbach.


Wiesenwege sind noch sehr nass und von Landwirtschaftsmaschinen gezeichnet.
Eine Weile gehts direkt an den Gleisen entlang.


Und promt fährt die HLB vorbei.

Hier an der Biskirchener Sprudelquelle überquert man die Gleise und folgt einem sehr breiten Radweg. Sehr viele Radfahrer kennen diesen Weg und sind hier an diesem Sonntag unterwegs.


EinStorch bereitet sein Nest vor und wartet auf seine Partnerin.
Der Radweg überquert die B49 und nur selten begegnet man einem Auto.



Der Wanderweg 8 (Haiger – Weilburg) und der Lahnhöhenweg (293 km von Lahnhof – Lahnquelle bis nach Niederlahnstein) begleiten mich schon einige Kilometer. Beide Wanderwege werden vom Westerwaldverein betreut.
Der Pfad führt unter der Brücke hindurch und dann folgt man dem Weg nach Löhnberg.


Das Kohlensäure-Werk Augusta-Victoria wurde 1902 als Reaktion auf die hohen Kohlensäurepreise errichtet. 1974/75 wurde das Werk stillgelegt und wird heute als Lager genutzt (Wikipedia).
Unterwegs kommt man am „Löhnberger Sauerborn“ vorbei. Dieser wurde 1475 erstmals in einer Urkunde des Klosters Pfannenstiel in Weilburg erwähnt (Infotafel).



Es geht weiter und recht auf dem Berg sieht man die Schlossruine und die Schlosskirche von Löhnberg.
Der Weg führt nun durch einen kleinen Park bis zu den Bahngleisen.


Das Schloss „Laneburg“ von Löhnberg wurde 1321–1324 auf dem Felssporn des Schletsberges oberhalb des Ortes erbaut. 1900 brannte das Schloss aus. In den Jahren 1968 und 1990 wurde das Schloss saniert. Dabai fand man den „Schatz“ von 211 Silbermünzen (Wikipedia).

Am Ende des Radweges sieht man die Löhnberger Mühle aus Jahren 1870/72. Die 1,35 Meter starken Mauern gewährleisten noch heute eine kühle und trockene Getreidelagerung.


Nun geht es über die Gleise und man hat den Bahnhof von Löhnberg erreicht.
Hier beende ich die Wanderung für heute. Es dauert noch 30 Minuten bis der Zug kommt und das erlaubt mir eine schöne Pause bis zur Heimreise.

