Von Bad Camberg ueber Esch nach Woersdorf, 15 Maerz 2026

  • Start:Bad Camberg, Bahnhof
  • Länge: 13,0km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Nur eine kurze Strecke mit der Bahn bis nach Bad Camberg, ich steige aus und schon geht es los auf die Strecke. Erstmal folge ich der Straße ‚Im Gründchen‘ an den Gleisen entlang bis zum Ortsrand.

Hier kommt der Wanderweg ‚Schwarzer Punkt‘ des Taunusklubs vorbei. Laut taunusklub.de geht der Weg über 77 Kilometer von Butzbach-Münster zur Neubäckersmühle im Jammertal.

Es geht weiter am Ortsrand entlang ins Tal. An der Beethovenstrasse biege ich nach rechts auf den Feldweg ab. Hier entsteht ein neues Wohngebiet und der Radweg führt mitten durch die vermatschte Baustelle.

Der Blick nach links geht über das Emsbachtal hinüber bis zum Baumwipfelweg auf der Höhe bei Bad Camberg.

Bald erreiche ich Würges .

Am Ortseingang steht dieser Bildstock mit dem Bild der „Schmerzhaften Mutter Gottes“. Im Jahre 2002 wurde der original Bildstock bei einem Unfall zerstört und wieder neu errichtet (W1 im Band 1 Kercheweg).

Dann statte ich der Kirche St. Ferrutius mitten im Ort einen Besuch ab. Das Patronat des Hl. Ferrutius ist sehr selten. In Deutschland gibt es
nur zwei Pfarrgemeinden mit diesem Namen. Er wurde im 3. Jahrhundert geboren, lebte in Mainz als römischer Soldat und wurde während einer Christenverfolgung als Christ denunziert und verhungerte dann in einem Keller (W2 im Band 1 Kercheweg).

Es geht zurück zum Radweg und in Kürze erreicht man Walsdorf.

Die Infotafel am Wegesrand erinnert daran das hier die „Radrundtour Ems- & Wörsbachtal “ entlang verläuft. Jedes Jahr am ersten Mai-Sonntag findet ein Fahrrad-Sonntag mit vielen Programmen und Verpflegungsstationen statt (taunus.info).

Die Tiere grasen friedlich und lassen sich nicht von Wanderern stören

Auch in Walsdorf mache ich einen kleinen Abstecher ins Dorf.

Die evangelische Christuskirche wurde in den Jahren 1652 bis 1663 errichtet. (Wikipedia).

Mitten im Ort findet man gut erhaltene Fachwerkhäuser.

Selbt die Toreinfahrten und Innenhöfe sind sehenswert.

Alte Schule war einst ein Benediktinerkloster aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Im 30jährigen Krieg erlosch das Kloster und das Gebäude wurde als Rat- und Backhaus genutzt. Von 1825 bis 1974 war dies der Standort der Volksschule (Infotafel).

Der Hutthurm stammt aus der Mitte des 14. Jahrunderts. Der Wachturm war der größte von 7 in der Stadtmauer. (schloesser-hessen.de)

Vom Hutturm aus folge ich dem Knallbach zurück in den Ort.

Der Dorfbrunnen ist schon österlich geschmückt.

Die Straße führt aus dem Ort hinaus und nach links zur B8. Ich folge dem Radweg nach rechts am Friedhof vorbei.

Der Blick geht über den Friedhof nach Walsdorf.

Hier regt schon reger Radverkehr.

In der Ferne sieht man die Dächer von Esch.

Die obere Markierung gehört zu „Freizeitwegenetz im Naturpark RheinTaunus“ und die untere gehört zu der „Streuobstroute Nassauer Land“. Auf naturpark-rhein-taunus.de kann man viel mehr über das Freizeitwegenetz nachlesen.

Vor mir erscheint die Hirtesemühle.Bis 1622 war sie im Eigentum des Idsteiner Schlossherren des Grafen Ludwig von Nassau. Seit 1692 ist die ehemalige Mühle in Privatbesitz und die Gebäude wurden zu Wohnungen umgebaut (hirtesemuehle.de).

Der „Kollergang“, ein Industriedenkmal, wurde 2019 wieder aufgebaut (Infotafel). Ein Kollergang ist ein Mahlwerk zum Zerkleinern und zum Mischen von Steinen, Erzen, Papierrohstoffen oder Lebensmitteln (Wikipedia)

Man geht ein Stückchen weiter und man sieht das restaurirte Mühlrad.

Kurz vor Esch biege ich ab und folge dem Schotterweg den Berg hinauf.

Rechts vom Weg liegt ein Feld voll mit Disteln.

Und immer noch geht es bergauf.

Ein Blick zurück ins Tal nach Esch und in der Ferne sieht man die Taunusberge.

Auf der Höhe mache ich eine längere Pause und geniesse den Blick ins Tal.

Dieser Wegweiser ist ein Knotenpunkt des „Freizeitwegenetz im Naturpark RheinTaunus“ (naturpark-rhein-taunus.de) Hier kann man auch ohne Ortskenntnisse den Wanderweegen folgen.

Nun führt die Strecke eine Weile durch den Wald und dann durch offene Landschaft bergauf.

Von der Höhe aus sieht man Wörsdorf im Tal. Der Wind bläst ziemlich kalt um die Ohren und ich bin froh das die Endstation in Sicht ist.

Auf dem Weg ins Tal begegne ich noch ein paar Spaziergängern, aber ansonsten ist hier niemand unterwegs.

Ich verlasse den Radweg und folge der Straße ins Dorf.

Mitten im Ort steht die Lukaskirche von Wörsdorf. Sie wurde 1736/37 auf dem Grundstück einer früheren Kirche erbaut.(woersdorf.info).

Die Gemeindehalle ist gut besucht, heute werden Kommunalwahlen abgehalten.

Ein schmaler Weg führt um die Häuser herum zur Treppe die zu den Gleisen führt.

Es wird noch eine Weile dauern bis der Zug in Richtung Limburg kommt.

Endlich, da kommt ja der Zug. Ich bin durch und durch gefroren und freue mich auf einen heissen Tee zu Hause.