Rund um Andernach und am Rhein entlang, 7 Juni 2026

  • Start: Andernach am Rhein, Bahnhof
  • Länge: 16,2km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Nach einer kurzen Pause geht es heute nun wieder auf die Strecke. Die Lahn-Eifel-Bahn bringt mich bequem von Limburg (Lahn) über Koblenz nach Andernach.

An diesem Tag möchte ich zuerst den neueren Stadteil von Andernach erkunden. Schon nach kurzer Strecke sieht man den Wasserturm. Der ehemalige Windmühlenturm des mittelalterlichen Klosters St. Thomas stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Turm wurde 1816 zu einer Windmühle und 1912 zu einem Wasserturm umgebaut (waymarking.com).

Die Strecke folgt eine ganze Weile dem Schillerring. Am Breslauer Platz findet man einen kleinen Park der zum Verweilen einlädt.

Am Ende des Schillerrings sieht man links die alte Wohnsiedlung der Krahnenberg Kaserne. In der naheliegenden Kaserne befindet sich heute das  Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr (Wikipedia). Es geht weiter und man umrundet das Landeskrankenhaus und die Fachklinik.

Ab und zu sieht man die Berge am anderen Rheinufer bei Leutesdorf.

Ein Bildstock am Rennweg trägt die Jahreszahl 1823.

An der Brücke über die B9 biege ich ab und bald bin ich in der freien Landschaft.

Der Andernacher Rundwanderweg „Eich“ ist beschildert mit „A“-Logo auf gelbem Hintergrund. Zusätzlich gibt es kürzere Varianten mit orangem und grünem Hintergrund. mehr Info findet man auf andernach-begeistert.de.

Geradeaus geht es zu dem Margarethenhof, dem Mohlenhof und dem Marienstäter Hof. . Aber ich biege nach rechts ab und folge dem Schotterweg den Berg hinauf.

Hier sind nur ein paar Spaziergänger unterwegs.

Die Höhe ist nun in Sicht.

Von hier oben kann man weit ins Rheintal und darüber hinaus schauen. Für eine paar Kilometer bleibe ich auf der Höhe.

Da hinten liegen Kruft, Mendig, Mayen in der Eifel.

Bald biege ich ab und es geht wieder ins Tal zurück. Rechts vom Weg liegt eine Reitschule.

Der Feldweg mündet in die Straße „In der Felster“ und nun geht es ziemlich steil bergab.

Rechts und links sieht man hoch oben große Häuser die einen ziemlich steilen Zugang haben. Manche haben sogar kleine Lastenaufzüge um Einkäufe nach oben zu schaffen, ahnlich wie man sie in den Weinbergen sieht.

Kurz vor der Brücke geht es nach links und man könnte diversen Wanderwegen steil den Berg hinauf auf den Krahnenberg wandern.

Ich bleibe auf der rechten Seite und ein Pfad bringt mich unter der Brücke hindurch zur Andernacher Altstadt.

Diese Tafel erzählt vom Jacobsweg der von Mayen aus kommend zum Andernacher Mariendom (Liebfrauenkirche) führt und dann weiter nach Namedy geht.

Der „Runde Turm“  ist laut andernach-begeistert.de einer der größten mittelalterlichen Wehrtürme Deutschlands und der höchste Wehrturm am Rhein. Der Turm ist 56 Meter hoch, 15 Meter im Durchmesser und wurde 1440- 1453 erbaut.

Der Mariendom ist eine dreischiffige, romanische Basilika und wurde um 1200 errichtet (andernach-begeistert.de).

Der Innenraum der Kirche ist beeindruckend.

Neben der Kirche sieht man die ‚Schwarze Schule‘ erbaut in den Jahren 1865/66.

Ich biege auf den Kirchhofsweg ab und hier steht links am Weg eine kleine Kappelle.

Die Kapelle wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und ist dem Pfarrer Anton Eul gewidmet.

Ein Radweg führt neben der B9 Brücke entlang zur Unterführung und dann zum Rheinufer.

Am Rheinufer angekommen geht es scharf nach links auf den Leinpfad.

Der Alte Krahn wurde 1554 – 1561 erbaut und war bis 1911 in Betrieb. Man verlud meist Mühlsteine, Tuff und Wein (andernach-begeistert.de).

Vom Leinpfad aus hat man wunderschöne Aussichten auf Leutesdorf und ins Rheintal auf und ab. Alle paar Meter steht am Ufer eine Bank und ich mache nun eine sehr laaaange! Pause.

Auf der anderen Rheinseite sieht mann das Schiff „MS Namedy“. Es ist auf dem Weg zum Andernacher Gesyir. Aber zuerst macht das Schiff einen Zwischenstopp in Leutesdorf.

Noch ein Blick zurück in Richtung Andernach und es geht weiter.

Am Ende des Leinpfades geht es auf einem Waldweg in Richtung Geysir.

An manchen Stellen kann man ans Rheinufer gehen.

Auf der Höhe hinter Leutesdorf gibt es einen schönen Aussichtspunkt.

Das Schiff „Namedy“ hat mittlerweile angelegt und die Passagiere streben zum Andernacher Geysir. Dieser ist der höchste kalte Geysir der Welt. Ich folge dem Pfad und am Tor zum Geysir steht das Schiffspersonal und passt auf das sich niemand unter die Passgiere mischt.

Durch die Lücke in den Bäumen sieht man die Marienburg von Leutesdorf. Das Barockschloß wurde 1750-1754 erbaut (leutesdorf-rhein.de).

Nun geht es nach Namedy. Nachdem man die kleine blaue Brücke überquert hat geht es scharf nach links zur Rheinstraße.

Ein Fussgängerweg führt nach links unter der Brücke hindurch.

Nach ein paar hundert Metern verläßt man die Rheinstraße und folgt dem Fussgängerweg nach rechts über die Brücke, die über die Bahngleise führt, nach Namedy. Die Burg von Namedy habe ich bei einer früheren Wanderung im Mai 2021 besucht und somit geht es zurück nach Andernach.

Der Radweg führt von Namedy über den Philosophenweg nach Andernach. An der Ecke ist ein kleines Bistro geöffnet und viele Gäste machen hier eine Pause.

Hier trifft man nun auf den „Rheinradweg“. Diesem Radweg bin ich schon bei bei einigen Wanderungen begegnet. Diese Tafel zeigt den Abschnitt von Mainz bis nach Bonn /Bad Godesberg. Die Gesamtlänge des Rheinradweges ist 1230 Kilometer und der Abschnitt auf der Tafel ist 190 Kilometer lang (rhein-radweg-etappen).

Die Stele trägt den Wegweiser des Jacobsweges.

Der Schatten unter der B9 Brücke tut gut.

Auch vom Philosphenweg hat man grossartige Weitsichten ins Rheintal.

Die Rheinanlagen liegen nun vor mir.

Ein Blick zutück in Richtung Namedy.

Die Uferpromenade der Rheinanlagen ist gut besucht.

Ein kleines Strandbad ist bei Familien sehr beliebt.

Der Vulkanparkradweg beginnt in Mayen und endet hier in Andernach beim Geysir-Erlebniszentrum. Der Radweg ist 33,3 Kilometer lang. Mehr Informationen findet man auf vulkanpark.com.

Hier ist noch viel Platz für Besucher.

Das Bollwerk war einst eine Zollstation. Es wurde 1659-1661  von kurkölnischen Landesherren erbaut (romantischer-rhein.de).

Das Bollwerk überwachte den Schiffsverkehr auf dem Rhein.

Heute dient das Bauwerk als Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.

Eine überlebensgroße Skulptur überwacht den Verkehr auf dem Rhein.

Auf dem Boden im Bollwerk sind verschiedenene Motive in den Schiefer gemeißelt, unter anderem der Sensenmann.

Nicht weit vom Bollwerk befindet sich die Andernacher Stadtburg . Sie wurde im 12. Jahrhundert durch das Erzbistum Köln erbaut (andernach-begeistert.de).

Das Koblenzer Tor bringt den Besucher zum Schlossgarten.

Im Schlossgarten und rund um die Burg werden Gemüse und Obst angebaut. Jeder darf ernten und so wird Andernach zur ‚essbaren Stadt‘ (andernach-begeistert.de).

Im Schlossgarten werden zur Zeit Hühner gehalten.

Nach kurzem Besuch der Burg geht es nun zurück zum Bahnhof.

Der Rückweg führt über die Bahnhofstraße, eine Einkaufsstraße.

Vor der Unterführung sieht man diesen Wegweiser den US-Americaner 1945 hier anbrachten. Bis nach Butte in Montana sind es 7,943 Meilen und bis nach Los Angeles sind es 7,365 Meilen.

Nach der Unterführung geht es nach links und es sind nur ein paar hundert Meter bis zum Bahnhof. Die Lahn-Eifel-Bahn lässt auch nicht lange auf sich warten und es geht gemütlich nach Hause.