
- Start: Wiesbaden Schierstein, Bahnhof
- Länge: 12,8km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete Tracaturpark-rhein-taunus.deks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Die Kirschblüte dauert nur eine kurze Zeit und soll am Wochende den Höhepunkt erreichen. Nur, laut Wettervorhersage soll es dann regnen. Bei schönstem Wetter beginnt diese Wanderung ein paar Tage früher an diesem Donnerstag in Wiesbaden-Schierstein.


Vom Bahnhof aus folgt man dem Zuweg des Rheinsteigs in Richtung Weinberge.
Hier trifft man auf viele Wanderwege, wie der Zuweg zum Rheinsteig und die relativ neue Beschilderung des Naturparks Rhein Taunus. Wie man auf naturpark-rhein-taunus.de lesen kann wird seit 2024 die Beschilderung (blau -orange Balken) des neuen Freitwegenetz installiert. „Mit einer Reduzierung und Vereinheitlichung der Wege auf rund 2.400 Kilometer wird eine hohe Qualität gewährleistet“.


Der Weg führt unter der A66 hindurch und dann geht es scharf nach rechts.


Die Schilder des neu gestalteten Freizeitwegenetzes sind selbsterklärend. Alle Wegkreuzungen sind nummeriert und mit Wegweisern ausgestattet. Jeder dieser Wegweiser zeigt an, zu welchen Orten man auf dem Weg gelangen kann, wie viele Kilometer diese entfernt sind und welche Knotenpunktnummer die nächste ist.
Es geht sachte bergauf und die Weitsichten werden immer schöner.


Die Reben sind noch nicht aufgewacht aber die Winzer sind schon fleißig bei der Pflege der Weinberge.

Ganz weit hinten im Tal sieht man schon Frauenstein.


Die Apfelweinstube „Himmelreich“ ist noch geschlossen. Ein Nachbar erzählt mir das die Terrasse mit der tollen Aussicht besonders beliebt ist.
Ich lasse das „Himmelreich“ hinter mir und folge dem Weg der mit Kirschbäumen geschmückt ist.



Diese Tafel erzählt viel über den „treuen Sturkopf“, den Esel. Sie sind ruhig und besonnen und werden bis zu 40 Jahre alt.
Das Schloss Freudenberg heisst seine Besucher willkommen. Dazu gibt es Tafeln mit den Verhaltensregeln während man sich auf dem Schloss und im Park aufhält.



Ein Kunstpfad mit 160 Stationen führt durch den Park.
Dieser große Turm ist ein Bienenhaus.


Die Holzwindharfe besteht aus besteht aus einem langen, schmalen Resonanzkasten in dem Saiten gespannt sind. Der Wind streicht über die Saiten und erzeugt Töne, manchmal sogar Melodien (Infotafel).

Diese Bänke sehen besonders einladend aus und ich mache eine ausgedehnte Pause.


Der Pfad führt durch die Wiese und an den Eseln des Freudenberges vorbei.
Nach dieser Installation geht es zurück auf dem Hauptweg der aus dem Park hinaus führt.



Auf dem Weg durch die Weinberge sehe ich in der Ferne ein recht große Wandergruppe. Ja, es sind viele Leute unterwegs an diesem besonders schönen Tag.
Es folgt einige Kilometer durch Weinberge und…


… an blühenden Kirschbäumen vorbei.
Die Baumallee führt oberhalb des Nürberger Hofes, ein beliebtes Ausfluglokal, vorbei.



Kurz vor dem „Spitzen Stein“ steht schon die nächste Bank. Und hier mache ich wieder eine Pause um die Aussicht zu genißen.
Im Jahr 1932 wurde der „Spitze Stein“ errichtet um an den Besuch von Johann Wolfgang von Goethes an diesem Ort zu gedenken. Deshalb wird er auch der „Goethe Stein“ genannt.


Vor dem Denkmal kann man auf einer Bank ausruhen und von der großen Terrassse ins weite Land schauen.

Der Bildstock der „Weinmadonnen zum Schutz der Trauben“ (Info-Tafel)


Noch ein letzter Blick ins Tal und man taucht in das Eichenwädchen oder auch Traubeneichenwald ein.
Nach kurzer Strecke biege ich nach links ab und folge einer Treppe und dann einem schmalen und steilen Pfad nach Frauenstein.



Im Park vor der Burg stehen seit 2014 die beiden „Kirschenkernspucker“ von dem Künstler Werner Franzen.
Gegenüber steht bei der Kirche St. Georg und Katharina die 1000-jährige Linde. Diese wird auch Blutlinde genannt weil der Sage nach die Burgherren einen jungen Mann wegen Entführung einer Dame hinrichten liessen. Sie war seine Braut und diese liess an diesem Ort eine Linde pflanzen (Infotafel).


Das „Weinhaus zur Burg“ stammt aus dem Jahr 1330 (kuladig.de).

Nun geht es weiter durch den Ort Frauenstein.


Am Ortsrand trifft man wieder auf den Rheinsteig und auch auf den Schlangenpfad.
Die sehr seltene Äskulapnatter, die auf der Roten Liste als stark gefährdet eingestuft wird lebt hier im Naturschutzgebiet Sommerberg (kuladig.de).



Man durchquert das Tal und folgt dem Weg nach links weiter.
Auch hier sieht man prächtige Kirschbäume.


Die Kirschblüten strahlen im Sonnenlicht.

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich durch das ganze Tal.


Der Hof Armada ist ein Lernbauernhof. – ein Bauernhof als Klassenzimmer.
Hinter dem Pond geht es ab nach links und steil den Berg hinauf.



Unterwegs sieht man den Goethestein hoch oben auf der Höhe.
Dann geht es hinunter zur Quellenstraße die rechts und links mit blühenden Kirschbäumen gesäumt ist.


Am Grorother Hof verlasse ich ddie Straße und folge dem Radweg.

Die kleine Hütte bietet den Wanderern ein gemütliches Plätzchen zum Ausruhen.


Bald erreicht man die Grorother Mühle und kurz vorher biegt man ab.
Die Münzwiese/Klebswiese gehört zu den wichtigsten Feuchtgebieten von Schierstein /Frauenstein. Hier findet man die typischen und manchmal selten Pflanzen und Tiere von Feuchtbiotopen (Infotafel).



Die Forsythien strahlen heute ganz besonders in der Sonne.
Und schon bin ich wieder zurück an der Unterführung der A66.


Nun ist es nicht mehr weit denn der Bahnhof ist schon in Sicht.

Der Zug lässt auf sich warten. Mit ein wenig Verspätung kommt er doch noch und die Reise geht zurück nach Wiesbaden und dann weiter nach Hause.

