
- Start: Steinau an der Straße, Bahnhof
- Länge: 16,5km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Heute möchte die Altstadt von Steinau an der Straße, sein Schloss und die Umgebung erkunden. Mit der Bahn erreiche ich am späten Morgen den Bahnhof von Steinau an der Straße.


Vom Bahnhof aus folge ich der Bahnhofstraße und Alten Bahnhofstraße bis zur Brüder-Grimm-Straße.
Vom Bahnhof zur Innenstadt läuft man etwa einen Kilometer. Die Alte-Bahnhofstraße führt hinunter ins Tal.



Nach ein paar Häusern am Ortsrand kommt man zur Altstadt. Hier verlief einst die Alte Handelsstraße Frankfurt-Leipzig (steinau.eu).
An der Brüder-Grimm-Straße steht ein Fachwerkhaus am nächsten. Steinau liegt auch an der Deutschen Fachwerkstraße die vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und Spessart führt.



Nicht weit vom Huttenschen Hospital führt eine Seitengasse zum Amtshof. Am Eingang sieht man als erstes den Nachbau der Via Regia. Diese Straße war die längste Verbindung zwischen West- und Osteuropa. Auf 4500 Kilometern führt sie durch Spanien, Frankreich, Belgien, Deutschland, Polen, Ukraine, Weißrussland und Litauen (Infotafel).
Hinter der Mauer findet man einen Kräutergarten. Diese Beete sind im Stil der Grimm-Zeit gestaltet (Infotafel).


Der Märchenthron in Steinau ist einer von sieben. Die anderen stehen in Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Gelnhausen und Wächtersbach (steinau.eu).


..auch Hänsel und Gretel kann man beim Amtshaus bewundern.
Am Ausgang treffe ich auf die vier Stadtmusikanten, ein Märchen der Brüder Grimm.


In diesem Haus befindet sich ein privates Museum. Es ist auch das älteste Fachwerkhaus der Stadt und wurde um 1520 erbaut (steinau.eu).

Das Rathaus ist heute der Sitz der Stadtverwaltung. Früher diente es als Ratssitz, Gerichtsstätte, Kaufhaus, Gefängnis und als Schenke (steinau.eu).


Die Katharinenkirche wurde 1273 erstmals urkundlich erwähnt. Man hat bei Bauarbeiten Fundamentreste einer Kapelle aus dem 9. Jh. gefunden (steinau.eu).
Weiter geht es zum Schloss Steinau. Die Grafen von Hanau bauten eine mittelalterliche Burg in der Zeit von 1528 bis 1555 zu einer modernen Nebenresidenz um (steinau.eu).


Während ich die Burg besichtige treffe ich auf eine Marktfrau mit Korb die gerade eine Burgführung hält.

Nun folgt eine kleiner Abstecher zum Marktplatz „Am Kumpen“. Der Märchenbrunnen wurde zum 200. Geburtstag von Jacob Grimm im Jahr 1985 errichtet (steinau.eu).


Am Brunnenrand schaut die Prinzessin auf den Frosch aus dem Märchen der „Froschkönig“. Dahinter sieht man einen Wasser speienden Drachen aus dem Märchen „Die zwei Brüder“ (steinau.eu).
Die Burgmannen wohnten im 1589 erneuerten Burgmannenhaus. Ihre Aufgabe war es das Schloss und Herrschaft zu schützen (steinau.eu).



Nun geht es durch das Tor und über die Brücke in Richtung freie Landschaft.
Von der Brücke aus kann man einen Trockengraben, den Hirschgraben einsehen. Dieser verläuft rund um das gesamte Schloss.


Langsam wird es richtig warm.

Bald erreicht man den Ortsrand und es geht leicht bergauf durch die offene Landschaft.


Der Schaten tut gut.

Ich verlasse den Radweg und folge dem Feldweg weiter den Berg hinauf.


Dann erreicht man die Seidenröther Warte.
Neben der Seidenröther Warte gibt es noch die Bellinger und die Marborner Warte. Die Marborner Warte wurde erstmals 1319 erwähnt doch die anderen Warten dürften gleich alt sein (Infotafel).



Von allen Seiten kann man weit ins Land schauen.
Dort unten geht es gleich weiter nach Seidenroth, einem Stadtteil von Steinau an der Straße.


Hier oben geht ein rauhes Lüftchen das ein wenig die Hitze erträglicher macht.

Noch ehe man Seidenroth erreicht kommt man an der Bergkirche vorbei.


Hier trifft man auf die Spessart Fährte „Steinauer Hochgefühl“ . Mehr Informationen über die Strecke findet man auf spessart-tourismus.de.
Ich verlasse Seidenroth und von nun an geht es durch den Wald.






















