
- Start: Boppard (Rhein), Bahnhof
- Länge: 7,1km
- Markierung: keine durchgehende
- GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
- Aufgezeichnete GPS-Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können
Heute bin ich mit Freunden in Boppard verabredet und ich möchte die Stadt erkunden ehe meine Freunde eintreffen. Bei meinem letzten Besuch im Juli 2023 regnete heftig und ohne Unterbrechung und ich wanderte nur am Ufer entlang.



Am Ende der Heerstraße drehe ich um und gehe zurück zum Hauptbahnhof.
Vor dem Bahnhof steht eine Skulptur von dem Komponisten Engelbert Humperdinck (*1854 – 1921). Er lebte und arbeitete in Boppard von 1897 bis 1900 und komponierte die Oper Hänsel und Gretel während er in Frankfurt wohnte (Wikipedia).


Es geht weiter in Richtung Stadtmitte bis zur Simmerer Straße.
Die Simmerer Straße unterquert die B9 und Bahngleise. In der Mauer der Brücke sind interessante Garbsteine eingelassen.



Wappen des Trierer Kurfürsten Karl Kasper von der Leyen (1652 – 1672) (Infotafel)
Grabmal des Siegfried von Schwalbach (1495) (Infotafel).


Ein Fussgängertunnel bringt mich zurück zur Innenstadt von Boppard.

Der Grundriss zeigt Turme IX (von insgesamt 28) mit Gräbern und Kanal. In Grab 9 war eine Frau bestattet deren Schmuck und Trachtenbestandteile noch erhalten waren. Man nimmt an das sie zur Oberschicht gehörte und Beziehungen zu Frankreich hatte (Infotafel).


Der Kanal führt zu dem nächsten Raum.
Man nimmt an das der Bau geplant aber abgebrochen wurde. Die Basaltquader stammen aus dem 15. Jahrhundert.



Nun geht es über Umwege zu Marktplatz.
Der Thonet Brunnen ist dem Schreiner und späteren Möbelfabrikanten Michael Thonet
(1796-1871) gewidmet. Er war besessen Holz zu biegen und es zu Möbeln zu verarbeiten (Flyer).


Die St. Severus-Kirche wurde 1236 vollendet. Die Kirchenfenster stammen aus dem 19. Jahrhundert. In der Nähe des Hauptportals erkennt man auf dem Fußboden die Umrisse des Taufbeckens aus dem 5. Jahrhundert (Flyer).
Das Gebäude in der Unteren Marktstraße ist ein viergeschossiges Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert (Wikipedia).



Bald erreiche ich das Rheinufer.
In der Ferne am rechten Berg sieht man die Seilbahn wie sie die Besucher rauf und runter bringt.


Am Rheinufer werden die Baustellen durch Stellwände verdeckt. Hier sieht man wie Boppard von der anderen Rheinseite aussieht.
Die obere Markierung gehört zum Rheinburgenweg. Dieser ist ein ca. 200 km langer Wanderweg, der vom Rolandsbogen bis zum Mäuseturm führt (rheinburgenweg.com). Die untere Markierung gehört zum Bopparder Rundweg (boppard-tourismus.de).


In diesem Sommer hat es viel zu wenig geregnet und der Pegel zeigt es: nur 35 Zentimeter. Die Fahrrinne liegt etwa 120 Zentimeter tiefer.


Man sieht das der Wasserstand sehr niedrig ist.
Die Kurfürstliche Burg gehörte zur mittelalterlichen Stadtbefestigung von Boppard. Vermutlich ließ König Richard von Cornwall um 1265 einen Bergfried errichten und erst nach 1335 und später wurden weitere Gebäude angebaut. Heute enthält die Burg das Städtische Museum (Wikipedia).



Die Reste des Sandtors, Teil der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 13. und 14. Jahrhundert, findet man vor dem Gemeindezentrum St. Michael an der Rheinallee.
Die neubarocke Villa wurde um 1910/20 erbaut.


Blick ins Rheintal bei Kamp-Bornhofen.

Sitzgelegenheiten in den verschiedene Gärten erlaube dem Besucher die schönen Aussichten zu geniessen.


Eine Gärtnerei hat auch Gemüse hier angebaut.

Als Rückweg zum Bahnhof wähle ich die Mainzer Straße. Das Kant-Gymnasium Boppard wurde 1764 von den Franziskanern als Lateinschule gegründet. 2015 feierte die Schule ihr 250-jähriges Bestehen (Wikipedia).


Rechts und links von der Mainzer Straße sieht man einige Villen aus dem 19 Jahrhundert.
Die Lage Boppards an der Rheinschleife war für die Zeit der Kelten und Römer, aber auch in der Zeit des Mittelalters, von großer Bedeutung. An dieser Wand nwerden die vielen Ereignisse für „Bodobriga“ oder Boppard dargestellt. Mehr Informationen über die Geschichte der Stadt findet man auf boppard.de.



Bald erreiche ich die Altstadt wieder.
…ohne Worte…


Über viele kleine Umwege geht es bis zum Karmeliterplatz. Die Karmeliterkirche wurde um 1300 errichtet und gehörte zum Karmeliterkloster von Boppard. 1802 wurde das Karmeliterkloster aufgehoben und wurde mitsamt der Klosterkirche an die Stadt Boppard übertragen (Wikipedia).
Am Bahnhof treffe ich meine Freunde und wir gehen zurück in die Stadt für einen ausgedehnten Ausflug am Rhein entlang.


Nach dem Ausflug verlasse ich meine Freunde, gehe zurück zum Bahnhof und reise nach Hause.
