Frankfurt-Hoechst – Schwanheimer Dünen – Nied, 1 Januar 2026

  • Start: Frankfurt-Hoechst, Bahnhof
  • Länge: 10,3km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Es ist schon eine Weile her als ich das letzte Mal die Schwanheimer Düne besuchte, genau gesagt Februar 2017. Damals bin ich dem GrünGürtel Wanderweg gefolgt. Heute am 1. Tag des Jahres sind Bäckereien geschlossen, aber ich habe vorgesorgt und mein Proviant liegt im Rucksack.

Vom Bahnhof aus geht es über die Antoniterstraße in Richtung Mainufer.

Bald erreiche ich den Marktplatz. Seit 1356 hat die Stadt das Marktrecht und damit die Erlaubnis einen Wochenmarkt abzuhalten (Infotafel).

Rechts im Bild sieht man die Höchster Markthalle und direkt vor mir sehe ich Rest der alten Stadtmauer.

Das Neue Schloss entstand im 17. Jahrhundert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde es als Ersatz für das niedergebrannte „Alte Schloss“ genutzt. Seitdem war hier eine Weinhandlung, Fabrikantenvilla und Militärquartier zu finden (denkmalschutz.de).

Weiter geht es durch die schöne Höchster Altstadt. Hier säumen viele Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert den den Burggraben und den Schlossplatz.

Ebenso am Schlossplatz sieht man Gasthäuser aus dieser Zeit wie zum Beispiel „Der Karpfen“ oder „Alte Zollwache“.

Das Höchster Schloss oder auch das „Alte Schloss“ ist nicht zu übersehen. Es Wurde von Mitte des 14 Jahrhunderts bis ins 16. Jahrhundert erbaut. Heute beherbergt es die Museen für Höchster Geschichte (frankfurt.de)

Eine Steinbrücke führt zum Torhaus mit seiner repräsentativen Fassadengliederung (denkmalschutz.de). 

Der Zollturm mit dem Zolltor ist Teil der Höchster Stadtbefestigung und stammt wie das „alte Schloss“ aus der Mitte des 14. Jahrhunderts (Wikipedia).

Der Weg führt dann durch das „Maintor“ hinunter zum Flussufer.

Das Höchster Maintor sowie die gotische Zwingermauer stammen aus dem Jahr 1460 (frankfurt.de). 

Die Uferpromenade wird gerade von den Feuerwerksresten der Silvesternacht gesäubert.

Der Ochsenturm links von der Höchster Skulptur war ebenfalls Teil der ehemaligen Stadtbefestigung.

Die Treppe führt am „Neuern Schloss“ vorbei zur Bolongarostraße.

Im Park sieht man die Bronzeskulptur „Transformation“ von Victor Gulchenko.

Die Leunabrücke bringt mich hinüber zum anderen Mainufer.

Blick von der Brücke auf den Main mit dem „Alten Kran“ und dem „Alten Schloss“.

In der Ferne ragt die Frankfurter Skyline über die Bäume hinaus.

Nach einer kurzen Strecke biegt man nach links auf einen Radweg ab und schon befindet man sich am Rand des Naturschutzgebietes „Schwanheimer Dünen“.

In der Ferne ragen die Taunusberge über Höchst hinaus.

Die Schwanheimer Düne ist seit 1984 Naturschutzgebiet. Das Gebiet ist eine der wenigen Binnendünen Europas.

Die Dünen entstanden nach der Eiszeit durch Sandverwehungen aus dem Flussbett des Mains. (Infotafel)

Ein 400 Meter langer Bohlensteg führt durch das Zentrum der Düne. Offene Stellen

Bis in die 1970er Jahre wurde hier Sand abgebaut und es entstand die Schmitt’sche Grube. Dies ist ein wichtiger Lebensraum für die Vogelwelt geworden. So sind hier Neuntöter, Grauspecht und der gelbe Pirol zu hören.

Die außerordentlich seltenen und ökologisch kostbaren Pflanzen wie das Silbergras, Bauernsenf und die rosa blühende Sand-Grasnelke wachsen hier auf dem kargen Sandboden (Infotafel).

Die Kiefern die hier wachsen erinnern durch ihren kleinen und buschartigen Wuchs an Nadelbäume am Meer (Infotafel).

Der Bolongaropalast wurde von zwei italienischen Schnupftabakfabrikanten, den Brüdern Bolongaro, zwischen 1772 und 1774 erbaut (frankfurt.de).