Idstein – Dasbach und Limeswachturm, 5 Januar 2020

-Start: Idstein, Bahnhof

-Länge: 13,4km

-Markierung:  keine durchgehende Markierung

GPS Track – siehe unten –aufgezeichnete Tracks sind eine Momentaufnahme da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Für heute hab ich mir eine kurze Tour ausgesucht. Bei meiner Ankunft am Bahnhof regnet es leise und deshalb suche ich als erstes eine offene Bäckerei für einen heissen Kaffee.

Aber auch nach meiner kleinen Pause regnet es weiter. Der große Vorteil ist das die Altstadt wie leer gefegt ist. Idstein wird 1102 zum ersten Mal erwähnt und diente als Residenzstadt der Grafen bzw. Fürsten von Nassau-Idstein. Der alte Baubestand aus dem 15. bis 18. Jahrhundert ist Idstein’s Schatz.

Das ‚Kanzleitor war früher der Zugang zum Schloss.

Der ‚Hexenturm‘ (1588) genannte Bergfried war früher Teil der Wohn- und Verwaltungsgebäude.

Die Gedenktafel erinnert an die Opfer der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert.

Die ersten Bauten des Idsteiner Schlosses stammen wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert. Die heutigen Gebäude wurden Anfang des 17. Jahrhundert erbaut und seit 1946 findet man ein Gymnasium hier.

Die kleine Grünanlage kann man bis 1566 zurück verfolgen.

Die Idsteiner Altstadt am König-Adolf Platz

Blick auf das Rathaus (rot) und das ’schiefe Haus‘ (blau)

Die Nassuische Unionskirche – der Baubeginn war 1330 durch Graf Gerlach von Nassau

Na, das ist doch mal eine Strasse nach meinem Geschmack!

Am Woersbach entlang geht die Srecke aus Idstein hinaus in Richtung Dasbach.

Der Weg ist aufgeweicht von den letzten Regentagen.

Dieses Schild erinnert mich an die lange und bewegte Geschichte dieser Gegend.

Ein Teil der Stecke geht über einen Feldweg und die Schuhe sind bald durch und durch nass.

Der Limeswachturm wurde 2002 errichtet und gilt als einer besten Rekonstruktionen von Wachtürmen.

Der Nebel zieht sich langsam ins Tal zurück.

Der kleine Ort Dasbach liegt versteckt in einer Senke. Schon im Mittelalter (14. Jahrhundert) nutzen Menschen die geschützte Lage um hier sich hier anzusiedeln.

Die Kirche wurde 1613 an der Stelle eines alten Sakralbaus errichtet und das Backhaus nebenan wurde 1815 gebaut.

Ein Blick zurück auf Dasbach in der Senke

Es sind erstaunlich viele Leute unterwegs, mit Hund, mit Pferd oder mit der Familie. Alle scheinen in sehr guter Stimmung zu sein und geniessen die frische Luft.

Vorbei an Fischteichen geht es zurück in Richtung Idstein.

Der Wolfsbach durchquert die grünen Wiese.

Grünes Wolfsbachtal…

Zurück in der Stadt und wieder säumen historische Fachwerkhäuser die Strasse. Die wenigen Touristen denen ich hier begegne können sich kaum entscheiden was sie zuerst fotografieren sollen.

Der Marktplatz mit Brunnen liegen vor mir.

Am Morgen war ich oben auf der Brücke die zum Idsteiner Schloss führt.

Das Idsteiner Brauhaus in der Alten Feuerwacht

Ich hab noch Zeit bis der Zug zurück in Richtung Limburg fährt. Also mach ich einen kleinen Umweg und besuche die Stolzwiese, einen kleinen Park.

Gemütlich wandernd erreiche ich den Bahnhof um den Heimweg anzutreten. Der Regen hat mittlerweile nachgelassen aber meine Schuhe sind nass. Bald bin ich am warmen Kamin und freue mich über die schönen Bilder von unterwegs.