Limburg – Dietkirchen – Eschhofen, 10 November 2019

-Start: Limburg a.d. Lahn, Bahnhof

-Länge: 10,2km

-Markierung:  keine durchgehende Markierung

GPS Track – siehe unten –aufgezeichnete Tracks sind eine Momentaufnahme da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Wieder bestimmt das Wetter mein Wanderziel. Zu Hause ist alles in Nebel gehüllt und somit möchte ich nicht weit reisen sondern in der Nähe wandern. Schon seit geraumer Zeit wundere ich mich ob der Lahnwanderweg von Eschhofen nach Limburg wieder auf dem schmalen Pfad an der Lahn entlang verläuft. Nun werde ich es heraus finden.

Vom Bahnhof Limburg laufe ich los und gehe durch die Altstadt um dann die Lahn zu überqueren. Die Kaffeerösterei ist noch geschlossen aber ich nehme mir vor auf dem Rückweg dort vorbei zu schauen.

… .. vor dem Limbuger Dom gehe ich nach links

Die Altstadt scheint noch im Schlaf versunken zu sein.

Die alte Lahntalbrücke hat auch kleine Gäste die hier wohnen.

Lahntal und Domblick von der alten Brücke aus

Die Via Publica von Köln nach Frankfurt überquerte die Lahn auf dieser Brücke. Der Brückenturm ist der einzige aus dem 14. Jahrundert erhaltene in Deutschland.

Direkt hinter der Brücke sieht man rechts die schmale Rinne der Schleuse Limburg. Am Schleusenweg entlang gehe ich weiter und laufe am Campingplatz vorbei. Dieser ist völlig geräumt da der ehemalige Betreiber an den Rhein zieht.

Die Blätter der Bäume strahlen in vielen Farben. Die Farben und der Herbstgeruch machen gute Laune.

Wenn man unter der neuen Lahnbrücke steht, hat man den Eindruck das über einem ein Tausendfüssler läuft.

… die Bäume um die ICE Brücke herum zeigen auch ihre Herbstkleider.

Schon von weitem sieht man die St. Lubentius Basilika von Dietkirchen. Diese wurde im 11. Jahrhundert erbaut und war die ‚Stiftungskirche und Mutterkirche des ganzen Lahngaus‘.

Obwohl ich schon sehr oft hier in der Gegend gewandert bin hab ich nie die Kirche besucht. Das möchte ich heute nachholen.

Es wird gerade keine Messe gehalten und ich besichtige das Innere der Kirche.

— unter der Kirche führt ein Gang auf die andere Seite. Rechts seiht man die Überreste eines alten Turmkreuzes das während eines Sturmes 1989 abbrach.

Blick von der Basilika auf die Lahn.

Ein kleiner Weinberg gehört auch zur Basilika

Die Michaelskapelle wurde vor dem Jahre 1000 erbaut und war jahrhunderte lang eine Totenkapelle. Im Untergeschoss befindet sich ein gewölbter Gebeinkeller.

Nochmal ein Blick zurück auf die Basilika . Im Vordergrund sieht man das „Alte Fährhaus“.

… das Laub raschelt unter den Füssen.

Die Fuss- und Radwegbrücke steht an der Stelle der ehemaligen Dietkircher Furt.

Die Lahn scheint sich kaum zu bewegen. Im Wasser spiegeln sich die Farben der Blätter.

Obwohl der Nebel sich fast verzogen hat ist die Aussicht noch diesig.

Kurz vor Eschhofen treffe ich auf den LahnWanderWeg und folge ihm bis zum Limburger Bahnhof

… die Mühlener Kapelle, aus dem Jahre 1866, in Eschhofen ist der St. Anna geweiht.

Hier stand früher die Straßensperre und versperrte den Zugang.

… die Lahn an einem verhangenen Novembernachmittag. Bisher sind mir nur zwei ältere Damen begegnet.

Pilze an einem Baumstamm…

… der schmale Pfad an der Lahn enlang ist wieder geöffnet. Immer wieder sehe ich die neuen Schilder des LWW.

Die neue Lahntalbrücke von der anderen Seite gesehen.

Der Pfad wurde nach den Bauarbeiten der Brücke wieder hergestellt. Er ist nun schöner als vorher.

Noch ein ruhiges Stückchen durch den Wald und schon kommen die ersten Häuser von Limburg in Sicht.

Auch hier fliesst die Lahn sehr gemächlich dahin. Im Sommer schwimmen hier viele kleine Boote auf und ab. Heute ist es sehr ruhig.

… die Enten vergnügen sich an diesen Treppen und ganz hinten in der Mitte des Bildes sieht man einen Fischreiher.

Nachdem ich die Obermühle passiert habe, begegne ich einigen Spaziergängern. Der kleine Spaziergang nach dem Mittagessen tut ihnen sicher gut.

Wenn man sich umdreht sieht man den Limburger Dom und das Schloss hoch oben auf dem Felsen.

Auf dem Weg zurück in die Altstadt sieht man diese kleine Kapelle die ursprünglich zum Kloster Eberbach im Rheingau gehörte und noch heute ‚Kappelle in der Erbach‘ genannt wird.

Wieder gehe ich durch die Altstadt zurück zur Kaffeerösterei.

Diese ist nun geöffnet und so ziemlich alle Tische sind schon besetzt. Ich bestelle meinen Kaffee und finde noch ein Plätzchen.

Nach meiner Pause schaue ich mir noch die Figuren der Bäckerei Hensler an. Diese Figuren sind des Bäcker’s eigene Kreationen und wurden aus Lebkuchenteig geformt.

In einem Schaufenster entdecke ich diese Uhr – auch ein richtiges Kunstwerk.

Am Bahnhof steht diese Kleinlokomotive die in den Orignalfarben restauriert wurde. Sie soll an die Limburger Zentralwerkstätte erinnern. Heute findet man anstelle der Werkstatt Restaurants und Geschäfte. Für mich geht diese Wanderung hier zu Ende und ich mache mich auf den Heimweg.