Weißenthurm – Urmitz – Neuwied, 16 Juni 2019

Start: Weißenthurm, Bahnhofstrasse/ Jahnstrasse

Länge: 18 km

Markierung:  keine durchgehende

GPS Track – siehe unten –aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

In der Bahnhofstraße sind noch einige Parkplätze frei. Super, ein guter Start. Ich gehe unter der Raiffeisenbrücke hindurch in Richtung Weißenthurm. Neuwied möchte ich am Ende der Wanderung besuchen.

Der ‚Weiße Turm‘ hat Weißenthurm den Namen gegeben. Nach 1650 entstand eine Siedlung unterhalb des Turmes und der Trierer Kurfürst vergab 1663 das Marktprivileg.

An der Kirche ‚Dreifaltigkeit‘ vorbei gehe ich den Berg hinauf dem Kreuzweg folgend.

Oben auf dem Berg steht das ‚General Hoche‘ Denkmal. 1797 besiegte er in der Schlacht von Neuwied ein österreichisches Heer und er starb 5 Monate später. Seine Asche wurde hier begraben.

General Hoche Denkmal – das größte französische Denkmal außerhalb Frankreichs.

Nun geht es zurück an den Rhein und dem Rheinradweg. Vor mir sehe ich das 1988 abgeschaltete Kernkraftwerk.

Ein Hotel am Rheinufer

Der Rheinradweg ist sehr belebt. Immer wieder weiche ich auf dem Grasrand den Radlern aus.

Das stillgelegte Kernkraftwerk aus der Nahe.

Der Rhein führt ziemlich viel Wasser, wohl eine Folge der vielen Gewitter im Süden Deutschlands.

… und weiter geht’s auf dem Rheinradweg.

Ein paar Urmitzer starten den Grill und der Geruch zieht durch die Straße

Diese gelben Blumen duften besonders gut

Rheinufer bei Urmitz

Bei der Kirche verlasse ich den Rheinradweg und gehe in den Ort hinein. In Kürze werde ich die Bahnbrücke überqueren zum Neuwieder Ufer.

Eine sehr persönliche Gedenktafel

Weinanbau und Bimssteinindustrie

Bims – das weiße Gold. 1854 entstand die erste Bimssteinfabrik in Urmitz.

Urmitzer Eisenbahnbrücke

Der Weg ist schmal und immer wieder presse ich mich ans Geländer um Fahrradfahrer (und zwei Mopedfahrer) vorbei zu lassen.

Aber die Aussicht von der Brücke ist einfach toll: Man kann bis Engers und Bendorf schauen.

… hält Ausschau vom Brückenpfeiler aus.

Ausblick von der Eisenbahnbrücke

Nach der Überquerung geht es unter der Brücke weiter.

Diese Tafel erinnert an schreckliche Zeiten und wie wichtig Frieden für alle ist.

Ich befinde mich nun auf dem Deichstadtweg inmitten eines Naturschutzgebietes.

Ein Sonntagsausflug für die Enten

Den hohen Wasserstand sieht man an den Bäumen und Sträuchern die bis zum Hals im Wasser stehen.

Dieser Teil der Strecke ist sehr ruhig, nur ein paar Spaziergänger und Gassi-Geher begegnen mir.

Der Aussichtsturm verspricht eine tolle Aussicht und wilde Tiere…

… nur sehe ich weit und breit keine Tiere.

Der Deichstadtweg geht außen um die Industrieanlagen herum

… die Raiffeisenbrücke kündigt die Stadt Neuwied an.

Der Pegelturm, ein Wahrzeichen von Neuwied.

Der Hochwasserschutzdeich rechts von mir ist 7,5 km lang und 5 Meter hoch

Von 1938 bis 1931 wurde am Deich gebaut.

Links stehen Barrikaden da hier die Rheinpromenade erneuert wird.

Diese Bänke laden zur Pause mit einem Kaffee ein.

Neuwieder Schloss

Das Residenzschloss der Fürsten zu Wied ist in Privatbesitz und Zutritt ist verboten. Das Schloss wurde Anfang 1700 erbaut.

Nur ein kleiner Abstecher in die Innenstadt wo reger Betrieb herrscht.

Ein Denkmal für die ‚Schärjer‘ die ihr Geld mit dem Aus- und Einladen der Schiffe verdienten.

Auf dem breiten Deichweg führt der Weg zurück zum Pegelturm und der Brücke.

Robert Krupps war der Bürgermeister von der Stadt Neuwied von 1924 bis 1936 und es seine Initiative den Deich zu errichten.

Der Pegelturm wurde 1931 errichtet wo der Damm von Erdreich zur Mauer übergeht.

… die Aussicht im Pegelturm

Über eine Wendeltreppe gelange ich auf die Brücke…

… und ein breiter Fußgängerweg führt zurück nach Weißenthurm.

Ein Blick von der Brücke in dern Westerwald hinein.

Weißenthurm von der Brücke aus gesehen.

Nur noch eine kurze Strecke und ich bin wieder am Bahnhof und dem Parkplatz. Von hier aus ist man schnell auf der Autobahn und somit auf dem Heimweg.