Von Gensingen-Horrweiler durch die Rheinhessische Toscana, 17 Maerz 2024

  • Start: Gensingen-Horrweiler, Bahnhof
  • Länge: 17,9km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Der Bahnhof Gensingen Horrweiler liegt am Ortsrand und somit sind es nur ein paar Schritte und man steht mitten in der Landschaft.

Die Rheinhessische Toscana soll den Besucher zum Verweilen und Genießen einladen, so der Touristik und Gewerbeverein. Die verschiedenen Aussichten über die Weinberge sollen an die italienische Toscana erinnern (sprendlingen-gensingen.de).

Der Weg in die Weinberge führt über die Brücke der A61.

Das Wetter verspricht einen schönen Tag während ich auf Horrweiler zugehe.

Nach nur ein paar Metern durch den Ortseingang von Horrweiler geht es nach links in die Weinberge hinein.

Stetig und gemächlich geht es bergauf in die Weinberge hinein.

Durch den Anstieg ist mir richtig warm geworden und ich mache gleich die erste Pause am Grillplatz beim Wasserbehälter Horrweiler.

Dieser „Tisch des Weines“ mit der „Wingertschaukel bei Horrweiler sind die ersten von einigen die ich am Wegesrand sehen werde.

Es lohnt sich immer wieder einen Blick zurück ins Tal zuwerfen.

Es geht weiter am Friedhof Aspisheim vorbei.

Am Ortseingang kann man durch das Tor gehen und ins Tal bei Horrweiler schauen.

Der Weg führt nun weiter den Berg hinauf. Unterwegs erklärt eine Tafel das dieser Baum, der Speierling, eine Baumrarität ist. Europaweit ist er einer der seltensten Baumarten. Seine Früchte ähneln Äpfeln oder Birnen, sind aber sehr sauer.

Wingertschaukel „Rheinhessenblick“

Bald wechsele ich auf einen Feldweg der noch vom Regen durchgeweicht ist.

Im Tisch bei den Rastbänken der „Heimatfreunde Aspisheim“ sind die Namen der umliegenden Dörfer eingraviert.

Das Rinnsal im alten Brunnen am Waldrand plätschert vor sich hin.

Weitblick über die Täler und Berge Rheinhessens

Der Feldweg führt über die Höhe zu einem kleinen Wald.

Ich entscheide mich für einen kleinen Abstecher und gehe durch den Wald obwohl der Feldweg auch um den Wald herum führt. Unterwegs begegne nur zwei Spaziergängern. Es ist also sehr ruhig hier oben.

Nach einer längeren Strecke am Waldrand entlang, erreicht man den Napoleonsturm von Sprendlingen. Dieser Turm ist eine Nachbildung und wurde 200 Jahre nach dem Ende der französischen Telegrafenlinie gebaut (Infotafel).

Über optische Signale wurde Nachtrichten, zum Beispiel über Truppenbewegungen, über weite Strecken übermittelt. Um 1800 gab über die Strecke von 5000 Kilometer 534 Stationen (Infotafel).

Der Turm ist immer für Besucher zugänglich und nebenan ist ein Wanderparkplatz mit einem „Tisch des Weines“.

Die Treppen führen hinauf auf den Turm.

Von hier oben sieht man den Donnersberg wo damals eine weiter Turm stand.

Ein anderer Turm war „Hungriger Wolf“ bei Bad Kreuznach (Infotafel)

Ich gehe zurück zur Abzweigung die ins Tal führt.

Hier stehen auch die Reben mit ihren „Füssen“ im Matsch.

Am Zotzenheimer Horn findet man eine große Schutzhütte, viele Bänke und einen „Tisch des Weines“.

Blick aus der Schutzhütte ins Tal

Bei guter Sicht kann man von hier aus den Kuhberg bei Kreuznach, den Donnersberg, den Hunsrück, den Rheingraben bei Bingen und 40 Ortschaften sehen (Infotafel).

Nach einer ausgedehnten Pause geht es weiter.

Der Pfad durch das Naturschutzgebiet Horn bei Zotzenheim“ ist matschig und deswegen ziemlich rutschig.

Am „Höllenbrunnen“ vorbei geht es mit raschen Schritten ins Tal hinunter.

Nochmal ein kleiner Anstieg und dann geht’s hinunter in Richtung Welgesheim.

Schöne Aussichten von der „Wingertschaukel beim Place de Josefine.

Kaiser Napoleon Bonaparte reiste mehrmals von Paris nach Mainz. Das Napoleons Gesetz „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ galt auch während der Desatzungszeit im Rheinland. Alle Felder wurden gleichmäßig an alle Kinder vererbt. Dies führte zur Zersplitterung der Landwirtschaftsflächen.

Place de Josefine – ein Rastplatz mit Weitsicht

Napoleon reiste einst über die Heerstraße von Paris nach Mainz. 1815 wurde aus dem französischen „Departement Tonnerre“ das heutige Rheinhessen (Infotafel).

Welgesheim liegt nun vor mir.

Die Markierung des Napoleon Rundwanderweg Weges ist eine Schnupftabakdose,

Am Ortsausgang von Welgesheim ist der Bahnübergang.

Vom Bahnübergang bis zum Radweg an der Landstraße L400 folgt eine schwierige Strecke am Straßenrand entlang. Die Alternative wäre ein sehr langer Umweg den ich nicht laufen möchte.

Der Radweg führt Radweg bequem bis nach Gensingen.

Nun gilt es den Brückenwirwarr unter der Autobahn A61 richtig zu entwirren

Wie es scheint habe ich die richtige Abbiegung des Radweges gewählt.

Nun bin ich zurück an der Straße nach Horrweiler.

Wieder geht es über die Brücke über die A61 um zum Bahnhof Gensingen-Horrweiler zu gelangen.

Jede Menge Raben haben ihren Spaß in den Baumkronen

Der Bahnhof von Gensingen ist und das Ende meiner Wanderung ist in Sicht.

Ich dachte ich hab noch Zeit für eine kleine Pause aber in nur drei Minuten nach meiner Ankunft kommt die Bahn in Richtung Mainz. Eine schöne Wanderung an einem sonnigen Tag geht zu Ende.

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