NSG Kuehkopf-Knoblochsaue, Stockstadt (Rhein), 17 Oktober 2021

  • Start: Stockstadt (Rhein), Bahnhof
  • Länge: 18,4km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Vom Bahnhof Stockstadt (Rhein) sind es weniger als 1 Kilometer durch den Ort bis zum Naturschutzgebiet.

Das grösste Naturschutzgebiet Hessens und eines der grössten echten Auen-Naturschutzgebiete Deutschlands entstand als 1828/29 der Lauf des Rheins um mehr als 6 Kilometer gekürzt wurde indem man eine Verbindung zwischen den beiden Rheinufern schuf und die alte Rheinschleife der Natur überliess (schatzinsel-kuehkopf.hessen.de).

Hier am Ortsrand war der alte Hafen von Stockstadt (Rhein)

Eine kleine Brücke führt über den Altrhein. Rechts vom Weg sind grosse Parkplatze die zur Zeit noch fast leer sind.

Von der Brücke aus sieht man den Altrhein umgeben von altem Waldbestand. Manche der Bäume zeigen ihr buntes Herbstlaub während die meisten noch grün sind.

Rund 60 km Wanderwege laden zum wandern oder Radfahren ein. Auf der Seite ’schatz-insel.hessen.de‘ kann man die verschiedenen markierten Wanderwege ansehen und Übersichtskarten runter laden.

Hofgut Guntershausen

1983 hat Hofgut Guntershausen die Landwirschaft aufgegeben und seit 2014 findet man hier das Umweltbildungszentrum „Schatzinsel Kuehkopf“. Verschiedene Ausstellungen informieren die Besucher über die zum Teil seltenen Pflanzen und Tiere die im NSG zu finden sind.

Viele Tafeln zeigen Bilder von Pflanzen im NSG Kühkopf die Besucher gemacht haben.

Ich habe mir eine Strecke zusammen gestellt die am Rand des Gebietes verläuft, am Rhein entlang geht und verschiedene markierte Wanderwege berührt.

Der Nebel bleibt hartnäckig über den Auen hängen.

Laut der Info-Tafeln soll man das ganze Jahr über nicht von den Wegen weichen und den Tieren ihre Rückzugsgebiete lassen.

Links vom Weg verläuft der Altrhein den man wegen der vielen Bäume nur erahnen kann.

Bisher bin ich nur vereinzelt Spaziergängern begegnet. Bald erreiche ich den Rhein. Auf der anderen Seite liegt Rheinland-Pfalz und die Orte Gimbsheim und Guntersblum.

Der Rhein

Der schöne Strand lädt zur Pause ein, aber die kommt erst dran an der alten Anlegestelle der ehemaligen Fähre.

Die Strecke bleibt nahe am Rheinufer.

Immer wieder öffnen sich die Hecken und man kann zum Strand am Rhein gehen.

…ein Angler hat ein ruhiges Plätzchen gefunden

Auf dem Rhein fahren Lastbargen auf und ab. Die beiden Angler legen den Anker für ihr Boot und geniessen diesen Sonntagmorgen.

An dieser Schutzhütte kann man rechts abbiegen und zurück zum Hofgut Guntershausen gehen. Ich laufe weiter am Rhein entlang.

Die Anlegestelle sieht verlassen aus. Auf der Bank an der Hütte hat sich bereits ein Paar niedergelassen. Ein paar Schritte weiter steht noch eine leere Bank die ich für meine Pause belege.

…die Sonne hat endlich den Durchbruch geschafft und mein Platz in der Sonne fühlt sich gut an

Kaum habe ich meine Pause beendet stehen schon die nächsten Besucher bereit um die Bank zu übernehmen.

Diese beiden können nun ihre Pause am Rheinufer verbringen.

Die Strecke geht nun weiter über die Dämme am Altrhein entlang.

… in der Wiese stehen blühende Herbstzeitlosen, giftig für den Mensch aber gut für die Insekten.

Vom Aussichtsturm „Krönkeswörth“ kann man die Tiere im Altrheinarm beobachten. Mehr als 250 Vogelarten sind nachgewiesen (schatzinsel-kuekopf.hessen .de)

Vor der Hütte sieht man den in versandung begriffenen Altarm (mehr Info auf schatzinsel-kuehkopf.hessen.de)

Nach den 1980er Jahren wurde die Pflege der Deichsysteme eingestellt und heute verläuft ein Teil der Wanderwege hier entlang.

… ein Blick auf die Wiesen im Altarm vom Aussichtsturm „Schwedensäule“. Diese Säule wurde als Erinnerung an die Überquerung der Schweden über den Rhein an dieser Stelle in 1631 im Dreissig Jährigen Krieg errichtet (Info-Tafel)

Die Pilze auf dem Baumstamm sehen aus wie Blumen.

Die Streck geht nun eine Weile durch den Wald mit vielen sehr alten Bäumen.

Die beiden gehen mit schnellem Schritt an mir vorbei.

..die letzten Kilometer meiner Wanderung führen am ‚Apfel-Lehrpfad ‚ entlang. An 30 Stationen kann man die verschiedenen Apfelsorten des Naturschutzgebietes kennenlernen.

Hier sind nun viele Radfahrer und Spaziergänger unterwegs. Es ist nicht mehr weit bis zum Umweltbildungszentrum und viele Besucher nutzen den sonnigenTag um einen kleinen Ausflug zu machen.

…am Wegesrand vor dem Hofgut Guntershausen

… und schon ist das Hofgut vor mir

..von hier aus ist es etwa einen Kilometer bis zum Bahnhof in Stockstadt (Rhein)

Der Fahrradweg geht über diese kleine Brücke über den Altrhein

Der Bahnhof ist in Sicht. Gerade zur rechten Zeit komme ich an. Noch fünf Minuten bis zur Abfahrt und es geht wieder nach Hause.

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