Von Niederselters nach Erbach und zurueck, 28 Januar 2024

  • Start: Niederselters, Alter Sportplatz
  • Länge: 12,0km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Wie vor zwei Wochen starte ich meine Wanderung am Alten Sportplatz in Niederselters. Der Bahnstreik dauert noch an so wie die Minus-Grade beim Wetter. Die gute Nachricht ist das die Sonne den ganzen Tag scheinen soll.

Vom Alten Sportplatz geht es über die Klosterstraße hinauf und aus dem Ort hinaus. Ob er sich Gedanken über den Bahnstreik macht?

Der Frost hat weißen Raureif auf der Wiese hinterlassen.

Wie gezuckert sehen die Äste, die Halme und das Laub aus.

An der Unterführung biege ich nach links ab und folge dem Radweg in Richtung Bad Camberg.

Im Tal sieht man Niederselters und Eisenbach.

Der Misthaufen qualmt, im Tal liegt noch der Morgennebel und darüber erhebt sich der Große Feldberg (Ts) mit dem markanten Turm.

Auch Oberselters liegt noch im Nebel.

Der Radweg verläuft entlang der ICE Trasse auf der Höhe. Bei diesem klaren Wetter hat man eine tolle Weitsicht in den Taunus hinein.

Blick in Richtung Niederselters und darüber hinaus zur Hessenstraße.

Die Bank vor dem Hochbehälter lädt zu einer kurzen Tee-Pause ein.

Langsam wärmt die Sonne die Wiesen und taut die Wege auf.

Am Himmel über dem Taunus zeichnen die Flugzeuge vergängliche Muster.

Mittlerweile kommen mehr Leute raus und erfreuen sich an der Sonne.

Der Radweg biegt nach links ab, bleibt aber auf der Höhe.

Die ganze Zeit begleitet einen das Fahrgeräusch der Autos auf der A3.

Vorsichtig überquere ich die Hof-Gnadenthal-Straße.

An diesem Sonntag möchte ich einen Weg hinunter nach Erbach erkunden. Der Feldweg fängt an aufzutauen und schnell sammeln sich große Erdklumpen meinen Schuhen. Dann freut es einen sehr wenn man wieder auf geteertem Weg läuft.

An der Hecke biegt der Weg nach links ab und verläuft entlang des Zaunes vom Hochbehälter.

Hinter dem Hochbehälter geht’s dann wieder über eine Feldweg ins Tal wo man die Häuser Von Erbach erkennen kann.

Dann erscheint eine große Baustelle vor mir. Der Weg entlang den Bahngleisen existiert nicht mehr denn hier entsteht die neue Umgehungsstraße der B8 um Bad Camberg und Erbach herum.

Ich folge dem Bauzaun und erreiche dann die neue Brücke.

Hinter der neuen B8 Brücke folgt die Eisenbahnbrücke und dann bin ich in Erbach.

Der Ems- und Wörsbachtal Radrundweg kreuzt hier die Landstraße und fährt auf der anderen Seite weiter nach Bad Camberg (hessen-tourismus.de).

Das Hofreitenhaus an der B8 wurde um 1700 erbaut (Infotafel).

Ein Stückchen weiter steht dieses Haus mit faszinierender Bemalung und die lateinischen Sprüche sind sehr geheimnisvoll.

Der Kirchturm war ursprünglich ein Wehrturm und wurde 1217 erstmals urkundlich erwähnt (Infotafel).

Nun geht es wieder bergauf und aus dem Ort hinaus.

1910 wurde der erste Hochbehälter für die Gemeinde für 46.000 Mark erbaut. Dieser Hochbehälter versorgte etwa 200 Haushalte und wurde nach etwa 60Jahren von einem neuen System abgelöst (Infotafel).

Der Weg nach links führt am oberen Teil des Ortes entlang.

Die Vögel freuen sich über die wärmende Sonne und plappern ununterbrochen.

In der Ferne sieht man Oberselters. Am Ende des Weges kann man entweder nach links zurück nach Erbach gehen oder nach rechts auf die Anhöhe.

Langsam geht es hinauf und vor den Sträuchern biegt die Strecke dann nach links ab. Mir wird langsam richtig warm und ich möchte eine Verschnaufpause einlegen.

Die Bank mit der tollen Weitsicht ist besetzt. Von hier schaut man über Oberselters und Eisenbach hinweg in Richtung Limburg und Westerwald.

Da die Bank besetzt ist geht es weiter an Bauernhöfen vorbei ins Tal nach Oberselters.

Die Weitsicht bleibt noch eine Weile erhalten.

Trotz des sehr schönen Wetters sind hier nur wenige Spaziergänger unterwegs.

Die Straße mündet bei Oberselters in die B8.

Endlich —eine freie Bank. Ich packe meinen Tee und ein paar Plätzchen aus und mache eine schöne und lange Pause in der Sonne.

Diese Kirche von 1776 steht an gleicher Stelle einer Kapelle die bereits 1448 erbaut wurde. Sie hat zwei Weltkriege unbeschadet unbeschadet überstanden (bad-camberg.bistumlimburg.de)

Dann folge ich der Brunnenstraße quer durch den Ort. Rechts am Weg sieht man gut erhaltene Fachwerkhäuser und das alte Schulhaus.

Im Schatten ist es doch noch recht kalt. Aber nun ist es ja nicht mehr weit bis ich wieder zu Hause bin.

Am Oberselterser Brunnen steht dieses schöne Denkmal.

Es geht weiter über die Eisenbahnbrücke und dann weiter in Tal in Richtung Niederselters.

Eine schöne Baumallee säumt die Brunnenstraße.

Ein kleiner Park liegt zwischen dem Selterswassermuseum und dem Bahnhof.

Das Selterswassermuseum liegt im Schatten und die Wiese ist noch weiss gefrostet. Im Museum kann man viel über die Mineralwassergeschichte von 1581 bis heute lernen. Das Wasser vom Sauerborn am Ortsrand von Niederselters war bereits im 18. Jahrhundert an Europas Fürstenhöfen beliebt. Im 19. Jahrhundert wurden jährlich über drei Millionen Krüge befüllt und in alle Welt versandt. Im Jahre 1999 wurde die Quelle still gelegt (selters-taunus.de).

Der Bahnhof liegt voll in der Sonne. Wegen des Bahnstreiks ist hier nichts los. Der Bahnhof wurde 1877 in der Nähe der Selterswasserquelle gebaut (Wikipedia).

Am Fachwerkhaus biegt die Strecke nach rechts ab und ich bin zurück am Alten Sportplatz.

Der Alte Sportplatz hat noch keine Sonne abbekommen. Diese Wiese ist noch ganz gefroren. Für mich geht nun die Wanderung zu Ende und ich hoffe das die Bahn am nächsten Wochenende wieder fährt und mich zu einer neuer Wanderstrecke bringt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert