Wiesbaden – Schierstein: Rheingoldweg mit Abstechern, 5 Juli 2020

– Start: Wiesbaden – Schierstein, Bahnhof

-Länge: 12,4km

-Markierung: DVV Wanderweg

GPS Track: Link zu GPS-Tour.info

aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Obwohl ich schon oft in dieser Gegend gewandert bin, den ‚Rheingoldweg‘ kenne ich noch nicht. Der Betreiber dieser Strecke ist der VSV Wiesbaden in Verbindung mit dem Deutschen Volkssport Verband (DVV). Heute bin ich wieder mit der Bahn unterwegs und alles läuft ‚wie geschmiert‘.

Am Bahnhof Schierstein steige ich aus und finde die erste Markierung. Diese geht nur in eine Richtung im Gegenuhrzeigersinn. Dem Lindenbach folgend führt der Weg aus dem Ort hinaus und hinein in Wiesen, Weinberge und Obstfelder.

… am Grünsels Börnchen sollen laut einer Sage nachts die Störche nach den Babys fischen (Wiesbaden.de/Kultur)

Links vom Weg, an einer Kreuzung, sieht man die Gerother Mühle und rechts sehe ich die ersten Weinberge.

Die Trauben sind noch klein, aber schon sehr zahlreich.

Die Kirschbäume hängen zum Teil noch voll mit Früchten. Zwischendrin stehen ein paar Bauern die ihre Ernte voranbringen.

… hmmmm, diese Kirchen lachen einen geradezu an.

In der Ferne sieht man Wiesbaden. Der Himmel ist zugezogen und versteckt die schöne Weitsicht.

Das Hofgut Nussberg liegt total versteckt hinter Bäumen. Jemand übt sein Klaverspiel und der Klang schwebt aus dem Hof hinaus.

Hier gehen einige Wanderstrecken vorbei.

… gegenüber vom Hofgut sieht man ein weiteres Gehöft im Weinberg.

Die Strecke geht weiter über die Brücke und unter ihr fliesst reger Verkehr auf der B42.

Walluf kündigt sich an. Man weiss nicht genau ob der Weinberg nach einem Friedhof eines Nonnenklosters benannt wurde oder ob eine kirchliche Stiftung der Namensgeber war. Auf jeden Fall soll der Wein dieses Weinberges hervorragend schmecken.

Seit über 1200 Jahren wird in dieser Gegend Wein angebaut. Im Ort findet man viele gut erhaltene barocke Häuser die der Mainzer Kirchenadel sich erbauen liess.

… eine alte Tafel ist in einer Mauer eingelassen

Nach Walluf folgt die Wallufer Bucht. Die Strecke führt an einem ehemaligen Wasserwerk vorbei.

Auf dem Gelände neben dem Wasserwerk haben sich einige Störche ganzjährig niedergelassen.

Bald sehe ich einen Pfad der nach rechts abbiegt, mich am Rhein entlang leitet und mache einen Abstecher. Währendddessen läuft der Rheingoldweg oben auf dem Radweg entlang.

… durch Gestrüpp geht ein kleiner Pfad direkt an das Rheinufer.

Durch die Bäume hindurch kann man das gegenüberliegende Ufer erahnen.

Ein Blick zurück in Richtung Walluf. Zeitweise brechen die Wolken auf und die Sonne kommt zum Vorschein.

Auf diesem Weg ist etwas weniger Verkehr als auf dem Radweg, aber immerhin sind auch hier einige Familien unterwegs.

… Störche und deren Nester in diesem Hochmasten.

Vor mir sehe ich die Schiersteiner Brücke und die Rettbergsaue.

Dort ist der Schiersteiner Hafen mit der Fussgängerbrücke. Es sind nur noch ein paar hundert Meter und ich erreiche die Rampe.

Von der Fussgängerbrücke aus hat man einen schönen Überblick über den Hafen.

… hier sieht man die Verbindung des Hafens zum Rhein und links im Bild ist die DLRG Station.

Auch hier mache ich einen kleinen Abstecher: der Rheingoldweg führt oben über den Radweg aber ich bleibe auf dem Wiesenpfad.

Gegenüber sieht man die Dieter-Hörschler Promenade von Schierstein.

Dem Hafenweg folgend gelange ich zur Promenade.

… im Bild die Fussgängerbrücke die eben erst passierte.

Der Weinstand und die Bänke drumherum sind gut besucht.

Ich sehe eine leere Bank an der Promenade und mache es mir gemütlich mit Kaffee und Butterbrot.

Der Zug wird bald kommen und nach einer kleinen Runde durch den Ort gehe ich zurück zum Bahnhof.

Der Rheingoldweg war eine ruhige Wanderung mit wenig Verkehr, schöne Aussichten und viel frische Luft. Die Bahn kommt pünktlich und ich bin wieder auf dem Heimweg.

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