Runde durch Wiesbaden und das Nerotal, dann zurueck zum Sternschnuppenmarkt, 17 Dezember 2023

  • Start: Wiesbaden, Hauptbahnhof
  • Länge: 15,5km
  • Markierung: keine durchgehende
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Am Ende dieser Wanderung steht der Besuch des Wiesbadener Sternschnuppenmarktes an. Zuerst aber möchte ich das Kurhaus, die Heißwasserquellen und das Nerotal besuchen.

Die Wilhelmstraße ist die berühmte Einkaufsmeile Wiesbadens. Sie verläuft zwischen der Altstadt und dem Kurpark und man kann hier viele luxuriöse Geschäfte bestaunen. Direkt am Weg liegt das Landesmuseum Wiesbaden. Hier findet man Naturhistorische Sammlungen und auch Kunstsammlungen von Alten Meistern, Klassische Moderne, der Moderne und Gegenwart (wiesbaden.de)

Das RheinMain CongressCenter (RMCC) wurde im Mai 2018 eröffnet und bietet Räumlichkeiten für Tagungen, Messen, Konzerte und mehr (wiesbaden.de).

Der Park neben dem Kurhaus heißt „Warmer Damm“. Dieser Park wurde 1859 neu gestaltet und ist seitdem weitgehend unverändert geblieben (wiesbaden.de)

Die Baumallee an der Wilhelmstraße bildet eine schöne Kulisse um hier spazieren zu gehen.

Durch die Bäume hindurch kann man schon das Kurhaus erblicken.

Aber vorher kommt man am Hessischen Staatstheater vorbei., welches im Oktober 1894 im Beisein des Kaisers eröffnet wurde (wiesbaden.de). Das aktuelle Programm kann man auf staatstheater-wiesbaden.de einsehen.

Familien mit ihren Kindern sind in Eile um rechtzeitig zur Vorstellung zu gelangen.

Das Kurhaus feierte 2007 sein 100-jähriges Jubiläum. Hier finden Veranstaltungen wie Tagungen, Konferenzen, Bankette und Ausstellungen statt. Zudem ist ein Spielkasino hier zu Hause.

Die Dame am Empfang lässt mich ein Foto vom Weihnachtsbaum im Foyer machen.

Wieder draußen, sieht man „Wiesbaden on Ice“ auf dem Bowling Green“ vor dem Kurhaus. Bis Mitte Januar kann man auf der 2500qm großen Eisbahn Schlittschuh fahren.

Neben dem Kurhaus, in der Alten Kolonnade, kann man sein Glück an Spielautomaten probieren

Ich folge den Straßen rund um „Kureck“, ein Quartier mitten in einer baulichen Umbruchphase. Rund um den Wohnturm entsteht ein neues Wohnviertel (wiesbaden.de)

Als nächstes besuche ich den Kochbrunnenplatz. Hier stehen zwei von Wiesbadens heißen Thermalquellen.

Laut wiesbaden.de sind in Wiesbaden 26 Thermalquellen bekannt, der heißeste Ort Hessens.

Kochbrunnen-Pavillon – die Granitfassung wurde 1970 neu gestaltet..

Auf der gegenüberliegenden Seite steht die Hessische Staatskanzlei.

Das Wasser im Kochbrunnen-Springer ist 67,5Grad Celsius heiss. Im Hintergrund sieht man den „Speer des Riesen Ekko“. Als er von einem Drachen verfolgt wurde stieß er seinen Speer mehrfach in den Boden und heißes Wasser spritzte ihm entgegen. Somit wurde die Kurstadt Wiesbaden gegründet (Infotafel)

Ein Café mit großer Terrasse wartet auf seine Sommergäste und ich gehe weiter zur Taunusstraße.

Die Taunusstraße wurde 1818 als Promenadenstraße und als Teil des Historischen Fünfecks angelegt. Dieses Historische Fünfeck war Teil der damaligen Stadtplanung. Man wollte geradlinige Straßen rechtwinklig mit der Wilhelmstraße verbinden (wiesbaden.de)

Die Taunusstraße läuft geradewegs zum Nerotal. Der Landschaftspark entstand im 19. Jahrhundert und mit dem Park sind auch die Nerobergbahn und die Anlagen auf dem Neroberg erbaut worden (wiesbaden.de).

Kleine Wiesen säumen den Weg am Schwarzbach. Der alte Baumbestand ist nur zum Teil erhalten geblieben.

Die feuchten Wiesen sind besonders wertvolle Biotopen.

Kleine und große Findlinge bestimmen hier den Bachlauf

Im Teich steht ein Reh. Es wurde 2010 vom Künstler Michael von Brentano aus Gips, Epoxydharz und Carraramarmor erschaffen (Infotafel)

Weiter geht es unter der Nerobergbahn hindurch nach links den Berg hinauf. Nach rechts geht es hinauf auf den Neroberg und die Endstation der Nerobergbahn.

Die Nerobergbahn befindet sich im Moment in der Winterpause. Auf nerobergbahn.de liest man folgendes:“ Die Bergbahn am Fuße des Nerobergs in Wiesbaden wurde am 25. September 1888 eröffnet und transportiert seitdem mit einer Geschwindigkeit von 7,3 km/h Besucher auf den Hausberg der Stadt Wiesbaden. Dies funktioniert durch ein ausgetüfteltes Antriebswerk: An der Bergstation wird der Wagen mit bis zu 7.000 Litern Wasser befüllt und zieht dann an einem Stahlseil den anderen Wagen bergauf. Ist der talwärts fahrende Wagen unten angekommen, wird das Wasser abgelassen und wieder bergauf gepumpt“.

Der Taunusklub Wanderweg „Schwarzer Punkt “ führt nach links den Berg hinauf. Um so höher ich gehe umso dichter wird der Nebel.

Der Eingang zum Nordfriedhof liegt direkt am Weg.

Der Nordfriedhof ist der zweitgrößte von Wiesbaden und wurde 1877 eingeweiht (wiesbaden.de)

 Hier findet man die Grabstätten von berühmten Musikern, Dichtern, von Schriftstellern, Bildhauern, wie auch Fußball-Bundestrainer (Welt- und Europameister) Helmut Schön (wiesbaden.de)

Der Wanderweg „Schwarzer Punkt“ verläuft teilweise ein paar Meter neben dem Radweg durch den Wald. Durch den vielen Regen sind die Wege ohnehin aufgeweicht und ich bleibe auf dem Radweg.

Die Schutzhütte sieht ziemlich verlassen aus. Hier und entlang der ganzen Strecke sind viele Bäume durch Schneebruch geschädigt worden. Die Wege wurden freigeräumt.

Der Weg biegt nach links ab und somit habe ich nun die Hälfte der heutigen Strecke hinter mir.

Der Kesselbach entspringt bei Platte/ Taunusstein und begegnet einem am Quartiersplatz am Platz der Deutschen Einheit wieder wo er dann für 75 Meter oberirdisch verläuft (wiesbaden.de).

Oh nee, dieser Weg ist wirklich nicht begehbar! Aber die Wiese nebenan bietet einen Umweg an.

Es sind doch noch einige Spaziergänger im Wald unterwegs.

Die Pauline-Scholz-Schutzhütte ist ziemlich runter gekommen. Aber sie bietet Schutz vor dem Nieselregen der jetzt eingesetzt hat und eine Gelegenheit für eine kurze Pause.

Blick von der Schutzhütte ins Kesselbachtal.

Von nun folge ich dem Fasanerieweg zurück nach Klarenthal, einer der ältesten Vororte von Wiesbaden.

Im Nebel geht es durch den Vorort Klarenthal.

Inmitten des Vorortes findet man diese idyllische grüne Oase.

Der Weg führt entlang des renaturierten Wellritzbaches.

Das Westend ist ein multinationales Stadtviertel von Wiesbaden. Bei den Cafés im Geschäftsviertel hört man alle möglichen Sprachen.

Die Blücherschule ist eine Europaschule, eine Grundschule die besonders Begabte fördert. Die Schule wurde 1897 eingeweiht und war von Anfang an ein sozialer Schmelztiegel (wiesbaden.de)

Die Alt-Katholische Friedenskirche wurde 1899 gebaut um der Religionsgemeinschaft ihre eigene Kirche zu geben (wiesbaden.de)

Die Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden steht am Michelsberg.

Die ehemalige Synagoge wurde 1869 an dieser Stelle eingeweiht und wurde im November 1938 abgebrannt (Infotafel).

Die Schützenhofquelle ist eine weitere Heisswasserquelle von Wiesbaden. Die Römer gründeten an dieser Stelle eine Thermenanlage für die Soldaten (mattiaqua.de)

Die Straßen sind geschmückt mit Lichtern in der Form einer Lilie. Die Vorlage für die Lichter sind die drei Lilien im Wiesbadener Wappen.

Die Besucher strömen zum Sternschuppenmarkt am Schlossplatz. Auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt findet man über 100 Stände mit Kunsthandwerk, Gastronomie und vieles mehr.

Gross und Klein finden hier was sie sich für Weihnachten wünschen. Die Gänge zwischen den Ständen sind voll mit Besuchern und oft muss man warten bis die Menge sich weiter bewegt.

Über dem Schlossplatz thront die Marktkirche.

Die Krippe auf dem Schlossplatz zeigt lebensgroße Figuren.

Im Hintergrund sieht man den Hessischen Landtag im Wiesbadener Stadtschloss.

Ich mache mich auf den Rückweg zum Hauptbahnhof. Wenn man sich kurz umdreht sieht man das Neue Rathaus vom Marktplatz aus.

Die kleine Stadtbahn fährt die Besucher vom Bahnhof zum Schlossplatz und Kurhaus. Der reguläre Fahrplan beginnt erst im Frühjahr wieder..

Zurück am Hauptbahnhof sehe ich das die nächste Bahn in Richtung Limburg erst in einer halben Stunde fährt. Das ist genügend Zeit für eine Kaffeepause.

Diese kleine Pause ist ein passender Abschluss für meine Wanderung und es geht weiter nach Hause.

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