Schmitten – der Ruhegeister Rundwanderweg, 28 März 2020

  • Start: Schmitten, Seelenberger Straße 1, Rewe Getränkemarkt
  • Länge: 14,6km
  • Markierung: „Eule“ (PDF Flyer findet man auf der Website: Taunus.info/angebote/sport-und-outdoor/Wandern/ruhegeister/3312)
  • GPS Track – siehe unten –aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip Summary

Am Sonntag soll es richtig kalt werden und Schneeschauern werden nicht ausgeschlossen. Also suche ich mir eine Waldwanderung und wandere am Samstag. Der Parkplatz beim Rewe ist ziemlich belegt und eine Warteschlange hat sich vor der Bäckerei angesammelt. Wegen der Coronaviruskriese halten alle den zwei Meter Abstand ein.

Da alles was ich brauche in meinem Rucksack verstaut ist, gehe ich zur der Borromäus Kirche wo der Wanderweg beginnt.

Die Markierung, eine „Eule“, zeigt den Weg zur Treppe neben der Kirche. Im Wald führt der Weg nach rechts, aber zuerst mache ich einen kleinen Abstecher nach links zur Hütte auf dem Wiegerfelsen.

…Hütte auf dem Wiegerfelsen

Der Blick von Felsenvorsprung geht über Schmitten hinweg bis zum Feldberg (Ts) und weit in den Taunus hinein.

Die Sonne und der Anstieg wärmen mich auf und meine Weste wandert in den Rucksack.

Es scheint das sonst niemand auf dem ‚Ruhegeister‘ Rundweg unterwegs ist. Auch die Bewohner des Hofes vor mir sind nicht zu sehen.

… ein kleines Vogeldorf

Eine Weile geht es über breite Wege durch den Wald. Die Vögel singen munter und ein Specht hämmert sein Loch in den Baumstamm.

An einer Pferdekoppel vorbei führt der Weg zum Aubach und dem Weihergrund mit seinem malerischen Wiesental.

Anschliessend, auf der Strecke durch den Wald begegnen mir nun einige Wanderer. Wir lassen viel Platz zwischen uns, aus Respekt und um mögliche Ansteckungen zu vermeiden, und gehen freundlich grüssend weiter.

… Pfad zum Wanderparkplatz „An der Hardt“

Die Sonne lockt und so lege ich meine erste Pause am Wanderparkplatz ein. Hier an der Weilstraße herrscht ein reges Treiben, laufend kommen und gehn die Besucher.

Auf dem Weg zum Conradsberg verläuft die Strecke durch eine Wiesen-und Feldlandschaft – eine willkommene Abwechslung.

… Weitsicht vom Conradsberg

Der Weg führt vorbei an den Parkplätzen ‚Conradsberg‘ und ‚Jammerhecke‘. Im Jahre 1709 starben hier Kinder die sich verlaufen hatten in einem Schneesturm. Die Eltern fanden die toten Kinder und ein großen Wehklagen began. Der Fundort wird seitdem ‚Jammerhecke‘ genannt.

Ein paar Radfahrer sind hier unterwegs. Aber die meiste Zeit bin ich alleine auf der Strecke..

Immer wieder zeigt die „Eule“ den Weg. Die Strecke ist wirklich gut markiert (in eine Richtung).

… Relax-Liege mit Weitblick bis zum Feldberg (Ts) am Nesselberg

Bald erreiche ich die Höhe auf dem Nesselberg. So etwa die Hälfte der Strecke hab ich nun hinter mir.

… ein Baumgeist am Wegesrand.

Gehören diese Blüten zum Habichtskraut?

… aus dem Wald heraus bietet sich dieser Anblick, im Tal liegt Hunoldstal

Der Brunnen in der Ortsmitte von Hunoldstal ist schön geschmückt. Im Ort erinnern Tafeln das dieser Ort schon über 700 Jahre besteht.

Das Backes (Backhaus) von Hunoldstal wurde 1845 errichtet und funktioniert immer noch.

Ein romantisches Bild an der Hauswand… Während ich mir das Bild anschaue hält ein Busfahrer und fragt ob ich mit fahren wolle. Sehr nett, aber nein danke ich laufe weiter.

… ein Blick zurück auf Hunoldstal.

Nach Hunoldstal bei Brombach führt der Weg ins Weiltal hinein und an der Weil entlang bis nach Schmitten.

Dieses herrliche Wetter und eine Bank am Wegesrand verführen mich zu einer längeren Pause. Mittlerweile sind viele Spaziergänger unterwegs die mich und mein Mittagsbrot neugierig betrachten.

… Teich im Wiesengrund bei Dorfweil-

Dieser Angler (oder Anglerin) verharrt hier schon seit mindestens letzten Jahr.

Im Weihersgrund vor Schmitten…

Der Garten ist voller Kunstwerke, eines schöner als das andere.

Nebenan ist eine Wiese voller Schaf- und Ziegenmütter mit ihren Kindern.

… die drei kleinen Lämmchen genießen ihren Platz in der Sonne.

Kurz vor Schmitten sehe ich hoch oben auf dem Wiegerfelsen die Hütte die ich am Morgen besuchte.

Schon bald bin ich zurück an der Borromäus Kirche und am Ende des Wanderweges. Von hier ist es nicht weit bis zum Getränkemrkt und meinem Auto. Der Ruhegeister Weg macht seinem Namen alle Ehre und durch die hervorragende Beschilderung kann man die Landschaft voll geniessen.

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