Von Villmar über Langhecke zum Galgenberg, 15 März 2020

– Start: Villmar, Brotweg 1 (REWE Parkplatz)

-Länge: 17,6km

-Markierung: keine durchgehende Markierung

GPS Track – siehe unten –aufgezeichnete Tracks sind eine Momentaufnahme da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

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An diesem Sonntag ist nichts wie es war: der Corona Virus geht um und man soll soziale Kontakte meiden. Da suche ich mir eine einsame Wanderung um mich zu bewegen und frische Luft zu tanken.

Vom Parkplatz laufe ich am Friedhof vorbei zur Loreto Kapelle. Diese Kapelle wude 1876 /77 von Pfarrer Johannes Ibach errichtet. Da er keine Baugenehmigung hatte wurde eine Geldstrafe gegen ihn festgesetzt (FNP 26.04.2014).

Das Sonne strahlt und verspricht einen schönen Wandertag.

Die Strecke folgt dem Holzweg und führt am Berghof vorbei.

Am Hof Waldeck geht es den Berg hinauf und dann links am Waldrand entlang.

Am Wegesrand steht dieser Bildstock aus dem 18. Jahrhundert.

Irgend jemand hat die Schrift weiss angemalt und dies macht den sehr alten Text lesbar: Stehe Wandersmann – den Orth betracht wo uns hinwirfft des Todes Macht -erfahren ich 1735 den 19 January Friterich Rentz von Oberbrechen im 27 Jahr des Alter – mein Gott woll uns alle genädig sayn.

… vom Waldesrand reicht die Sicht weit in den Taunus hinein

Neben Hof Traisfurt findet man die die Vogteikapelle. Man geht durch ein kleines Tor und folgt einem schmalen Pfad den Berg hinauf zur Kapelle.

Die mittelalterliche Kapelle 1350 erbaut und 1982 renoviert.

Die frische Luft tut gut und die Sonne wärmt mein Gesicht.

Der umgestürzte Baum zeugt von den vergangenen Unwettern. Hier meide ich den Pfad durch den Wald und folge ich dem Feldweg am Waldrand entlang.

… Blick auf Seelbach

Nach dem matschigen Feldweg freue ich mich das es nun auf einem breiten Waldweg weiter geht.

Diese Bänke warten auf ihre Sommergäste.

… nach einer ruhigen Strecke durch den Wald sehe die ersten Häuser von Langhecke vor mir.

Gleich am Ortseingang steht dieser Bildstock aus dem Jahr 1850.

… ein Holzlaster aus Holz…

Der Ort ist leer – ich sehe nur eine Frau die versucht in die Kirche zu gehen. Die Tür ist jedoch verschlossen. Nachdem ich Langhecke verlasse geht es wieder in den Wald hinein.

… nach einer Weile biege ich auf die ‚Alte Heerstraße‘ ein. Matsch und tiefe Furschen erschweren das Laufen.

Dieser Weg ist eine historische Landstraße die quer durch den Taunus führte. Mehr Informationen findet man auf der Website: alte-heerstrasse.de. Offensichtlich bin ich zu früh unterwegs. Es wird noch Wochen dauern bis die Waldwege wieder trocken sind.

Die Bank in der Sonne – wer kann da widerstehen? Ich lege eine längere Pause ein.

Nun streckt sich die Aussicht über Münster und Weyer.

… die Erde erwacht in der warmen Sonne und Frühling liegt in der Luft.

Auf dem Galgenberg angekommen…

.. sehe ich die Wanderhütte und den Wanderparkplatz. Hier hat sich eine größere Gruppe von Erwachsenen, Kindern und Hunden zusammen gefunden, Anscheinend ist die Bitte wegen des Virus Abstand zu halten hier nicht angekommen. Bin froh das ich meine Pause in der Sonne bereits genossen habe.

Schnell gehe ich weiter und freue mich am Anblick der Birkenallee.

… Villmar liegt im Tal vor mir.

Bald erreiche ich den Friedhof und dann den Parkplatz. Die frische Luft und die Sonne haben gut getan. Allerdings sind die Waldwege noch zu matschig um gut laufen zu können. Im Moment ist es besser auf Radwege auszuweichen.

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