Zauberhafter Wichtelweg rund um Schmitten (Ts), 26 Juni 2022

  • Start: Schmitten (Ts), Seelenberger Strasse, Parkplatz beim REWE
  • Länge: 11,9km
  • Markierung: „Wichtel“
  • GPS Track: Link zu GPS-Tour.info
  • Aufgezeichnete Tracks sind Momentaufnahmen da Gegebenheiten vor Ort sich ändern können

Trip summary

Die GPX Datei und Beschreibung für die heutige Wanderung habe ich auf der Webseite „Taunus Die Höhe“ – taunus.info gefunden. Der Panoramaweg führt über bereits vorhande Wanderwege zu den schönsten Aussichtspunkten rund um Schmitten.

Der offizielle Start- und Endpunkt ist an der Felsenkirche. Ich starte am Parkplatz vor dem REWE und mein erster Stopp ist die bereits geöffnete Bäckerei. Mit frischem Proviant im Rucksack geht’s los. Über die Schillerstrasse kommt man zu St Karl Borromäus, der Felsenkirche.

An der Kirche sieht man die ersten „Wichtel“ Wegweiser, Diese weisen auf die steil nach oben führende Treppe neben der Kirche hin.

…am Ende der Treppe angekommen, begrüsst den Wanderer der erste „Wichtel“. Ein Blick rückwärts lohnt sich, denn Schmitten liegt zu Füssen.

Ein breiter Waldweg unter schattigen Bäumen geht gemächlich nach oben zur Wiegerhütte.

Viele Wanderwege treffen hier aufeinander. Den „Ruhegeisterweg“ (Eule) bin ich im März 2020, die „Seelenrunde“ (Roter Fuchs) im Mai 2019 und die „Himmelsleiter“ (Blaue Meise) im März 2019 gewandert. Wie man sieht gibt es noch einige Wege zu erkunden.

Die Wiegerhütte auf dem Wiegerfelsen ist der erste Aussichtspunkt mit Panoramablick über Schmitten.

Blick vom Wiegerfelsen auf die Felsenkirche und Schmitten (Ts)

Vor der Schutzhütte passt dieser Wichtel auf die Besucher auf.

Wie der Wegweiser schon anzeigt, geht es von der Hütte aus erst ein paar Meter in Richtung Weiltal und dann biegt man in den Wald ab.

Auf schmalem Pfad geht es weiter bis zur Kanonenstrasse. Unterwegs kreutzt man den Rückweg und man muss achtgeben dass man nicht in die falsche Richtung läuft.

An der Kanonenstrasse geht es etwa hundert Meter nach rechts und dann nach links auf einem Wiesenweg nach unten zum Schwimmbad.

Im Schwimmbad ist schon viel Betrieb

Man lässt das Freibad hinter sich und folgt einem Pad den Berg hinauf und an Friedhof vorbei.

Ich genisse ein paar Minuten auf der Bank mit einer Trinkpause und einem schönen Ausblick.

Ein naturbelassener Pfad führt zurück in den Wald hinein.

Im Wald zeigen die Wegemarkierungen den Weg zum Leyhäuschen. Eine Schutzhütte und viele Banke laden die Besucher zum Verweilen ein.

Eine Gruppe von „Wichteln“ beobachtet das Treiben auf dem Leyfelsen.

Vor dem Betrachter liegt Schmitten mit der Felsenkiche

…dieser „Wichtel“ scheint gerade erst aufgewacht zu sein

Dieser Wichtel grinst geheimnisvoll während ein Adler sich auf seinem Kopf nieder lässt.

Ein breiter Waldweg führt um Schmitten herum.

Am Parkplatz überquert man die Landstrasse und gelangt zum Bärenfichtenweiher.

Bärenfichtenweiher

Am Weiher biegt die Strecke scharf nach rechts ab und folgt nun dem Weiltalweg zurück nach Schmitten.

Die ersten Häuser am Ortsrand kommen in Sicht. Danach geht es ganz nah am Parkplatz beim REWE vorbei zur Seelenberger Strasse.

An der Strasse biegt man nach links ab und folgt ihr den Berg hinauf.

…schöne Glockenblumen am Wegesrand

Es geht eine ganze Weile bergauf.

Doch die Mühe hat sich gelohnt. Von hier oben kann man weit ins Tal schauen.

In der Ferne sieht man die hohen Berge des Hochtaunus.

…wieder lädt eine Bank zur Pause ein

…seine Augen strahlen als ob er sich über den Besuch freut

… und wieder öffnet sich der Blick über das Tal hinweg und weit in den Taunus hinein

Die Strecke folgt nun der Strasse durch den Ortsrand und den Berg hinab ins Tal.

Bald geht es zurück in den Wald. Sobald man den Leistenbach überquert hat folgt man nicht dem breiten Waldweg sondern einem schmalen Pfad ins Tal.

… im Tal trifft der Wichtelweg wieder auf die Weil

… doppelt hält besser? Oder die Schmittener (Bremer) Stadtmusikanten?

Während ich eine Trinkpause einlege kommen Wanderer und Radfahrer und ein Vater mit Kinderwagen hier vorbei. Diese Strecke ist ein Teil der „Himmelsleiter“ (Blaue Meise)

Dieser Angler hat viel Geduld … er war schon in 2019 hier ich damals hier vorbei kam.

…auf dem Weg nach Dorfweil

Am Ende des Ortes sieht man diese grosse Infotafel mit Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten der Gegend.

DasKiegerdenkmal zeigt eine trauernde Frau.

Die Dorfweiler Kirche wurde 1906 erbaut. Vorher gingen die Gläubigen über den Kirchweg zu Fuss nach Rod am Berg (Info-Tafel)

…hinauf zum Schellenberg während die Wolken sich drohend zusammen ziehen

Dieser Wichtel scheint auch die dunklen Wolken skeptisch zu beobachten.

Auf dem höchsten Punkt der Strecke, auf dem Schellenberg, steht dieser Bilderrahmen mit Wichtel.

Ich nehme Platz auf der Bank neben dem Bilderrahmen, strecke meine Beine aus und geniesse die Sicht auf Dorfweil und darüber hinaus. Mit einem Kaffee aus meinem Thermos könnte ich stundenlang hier sitzen. Doch es fängt an am Himmel zu ‚grummeln‘ und vielleicht ist ein Gewitter im Anmarsch.

… nun geht es vom höchsten Punkt auf dem Schellenberg hinunter nach Schmitten

Hier kreutzt der Rückweg den Hinweg jedoch ich finde meinen weg zurück nach Schmitten.

Ein Rotkehlchen aufgemalt auf einem Baumstumpf…

… und schöne Wickenblüten inmitten der Sträucher

.. zurück an der Felsenkirche und dem offiziellen Endpunkt des Wichtelweges

Die Schillerstrasse bingt mich zurück zum Parkplatz.

Dies war definitiv eine kurzweilige Wanderung. So viele schöne Aussichtspunkte und wegen der An- und Abstiege auch noch eine sportliche Wanderung. Schnell geht es nun nach Hause ehe das Gewitter mich einholt.

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